Landschaftliche Highlights
Main-Radweg lockt mit vielen Sehenswürdigkeiten
14.06.2026 – 12:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Sommer ist endlich in Bayern angekommen. Radfahrer kommen jetzt auf ihre Kosten. Auf diesem Radweg durch Franken warten viele unvergessliche Eindrücke.
Die Temperaturen steigen und die Sommerferien kommen immer näher. Das heißt, dass auch Radlfans wieder auf ihre Kosten kommen. Wer knapp 600 Kilometer entlang des Mains fahren möchte, für den eignet sich der gleichnamige Main-Radweg.
Auf dem insgesamt 594 Kilometer langen Radweg geht es am immer am Main entlang – von der Quelle bis zur Mündung. Entlang der fränkischen und hessischen Landschaften entdecken Radfahrer auf dem Weg viele regionale Besonderheiten.
Vorbei an „bayerisch Nizza“ und der Mainmetropole
Dazu gehören unter anderem die Fränkische Schweiz, das Fichtelgebirge, der Frankenwald, der Steigerwald, die Haßberge, das Fränkische Weinland oder die Weingebiete im Spessart-Mainland. Und auch am Hessischen Untermain kommen Radfahrer auf dieser Strecke vorbei.
Neben den landschaftlichen Highlights sind auch viele sehenswerte Städte Teil der Strecke. Dazu gehören beispielsweise die Festspielstadt Bayreuth oder Kulmbach, die Stadt die auch als „heimliche Hauptstadt des Bieres“ bekannt ist. Bamberg und Würzburg überzeugen mit ihren UNESCO-Welterbestätten, Aschaffenburg ist auch als „bayerisches Nizza“ bekannt und auch die Maimetropole Frankfurt sowie Wiesbaden sind Teil der Tour.
Fünf Sterne für den Main-Radweg
Auch kulinarisch kommt man bei diesem Radweg auf seine Kosten. Gemütliche Biergarten oder traditionelle Weinstuben laden zum Verweilen ein und auf der gesamten Strecke gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten.
Start der Tour ist entweder am Weißen Main bei Bischofsgrün im Fichtelgebirge oder am Roten Main bei Creußen nahe Bayreuth. Beide Quellarme treffen sich bei Kulmbach. Von dort führt die Route entlang des Mains unter anderem über Würzburg, Aschaffenburg und Frankfurt.
Der Main-Radweg ist nicht nur wegen der vielen Sehenswürdigkeiten einen Trip wert, sondern wurde 2008 als erster deutscher Radfernweg mit fünf Sternen des ADFC ausgezeichnet. Die Strecke gilt als besonders familienfreundlich, da sie überwiegend flach verläuft und meist direkt am Fluss entlangführt. Rund 90 Prozent der Wege sind asphaltiert.











