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Home » Maggi, Carat & Co.: Darum sind Geschmacksverstärker bedenklich
Leben

Maggi, Carat & Co.: Darum sind Geschmacksverstärker bedenklich

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 21, 2026
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Bedenkliche Inhaltsstoffe

Darum sollten Sie flüssige Würze nicht verwenden


Aktualisiert am 21.08.2026 – 07:22 UhrLesedauer: 3 Min.

Flüssigwürze: Das Produkt wird oft zum Würzen von Speisen verwendet.Vergrößern des Bildes

Flüssigwürze: Das Produkt wird oft zum Würzen von Speisen verwendet. (Quelle: IMAGO / Steinach)

Suppen, Braten, Aufläufe verfeinern viele gerne mit Flüssigwürze. Ist die Verwendung des Produkts wirklich so unbedenklich?

Viele kennen das Produkt sicherlich aus ihrer Kindheit, denn schon seit vielen Jahren werden Speisen jeglicher Art damit verfeinert: Würzsoßen von Maggi, Carat, Cenovis & Co. Und auch heute noch ist das flüssige Würzmittel beliebt. Aber ist es überhaupt gut für die Gesundheit?

Was steckt wirklich in flüssiger Würzsoße?

Die Zutaten sind von Hersteller zu Hersteller verschieden. Meist ist der Hauptbestandteil jedoch Salz oder „biologisch aufgeschlossenes Eiweiß“ beziehungsweise „Eiweißhydrolysate“ oder auch „hydrolysiertes Eiweiß“. All diese Zutaten sind sogenannte getarnte Geschmacksverstärker, vergleichbar mit der Zutat Hefeextrakt.

Laut Nestlé, dem Großkonzern hinter Maggi, enthält das Würzmittel folgende Zutaten:

  • Pflanzliches Eiweiß, biologisch aufgeschlossen (bestehend aus Wasser, Weizenproteinen, Salz)
  • Wasser
  • Aroma (enthält Weizen)
  • Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat
  • Geschmacksverstärker Dinatriuminosinat
  • Salz
  • Zucker

Laut Carat befinden sich in der flüssigen „Würze“ folgende Zutaten:

  • Wasser
  • pflanzliches Eiweißhydrolysat
  • Speisesalz

Laut Knorr lauten die Zutaten für die Flüssigwürze „Delikat“ wie folgt:

  • Trinkwasser
  • Salz
  • Geschmacksverstärker: Mononatriumglutamat
  • Farbe: Karamell
  • Ammoniak
  • Säure: Zitronensäure
  • Aromen: Extrakte von Liebstöckel

In der „Flüssig Würze“ von K-Classic sind folgende Zutaten enthalten:

  • Wasser
  • Speisesalz
  • Zucker
  • Brantweinessig
  • hydrolysiertes Sojaprotein
  • Aromen
  • Liebstöckelextrakt

Ist Maggi ein Geschmacksverstärker?

Maggi-Würze ist eine vegane Essenszutat und besteht aus drei verschiedenen Arten von Geschmacksverstärkern.

Auch die anderen flüssigen Würzsoßen – egal, ob von Knorr, Carat oder Eigenmarken der Supermärkte – sind genau genommen nichts anderes als flüssige Geschmacksverstärker.

Ist die flüssige Würze ungesund?

In normalen Mengen soll der Geschmacksverstärker Glutamat unbedenklich sein. Wenn Sie also gelegentlich Ihre Speisen mit ein paar Tropfen Maggi, Carat & Co. verfeinern, brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen.

Bedenklich könnte es jedoch werden, wenn Sie über einen längeren Zeitraum sehr große Mengen des Geschmacksverstärkers zu sich nehmen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Glutamat womöglich Schäden (Läsionen) im Gehirn anrichten könnte. Auch könne der Stoff Alzheimer, Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen auslösen. Weiterhin heißt es laut einiger Studien, dass Glutamat das hormonelle Gleichgewicht störe und die natürliche Gewichtsregulation des Körpers negativ beeinflusse.

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