Unglück auf der Schwäbischen Alb

Achtjährige stürzt mehrere Meter in die Tiefe

Aktualisiert am 10.04.2026 – 13:09 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Rettungshubschrauber (Symbolbild): Ein junges Mädchen wurde bei einem Ausflug schwer verletzt. (Quelle: Daniel Karmann/dpa/dpa-bilder)

Ein Familienausflug endet mit einem Rettungshubschraubereinsatz. Jetzt fordert die Feuerwehr Konsequenzen.

Ein achtjähriges Mädchen ist am Donnerstag beim Besuch einer Höhle auf der Schwäbischen Alb rund drei Meter in die Tiefe gestürzt. Das Kind erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei mitteilte.

Die Achtjährige sei mit ihrer Familie in der Bocksteinhöhle im Lonetal unterwegs gewesen – einem Gebiet an der Grenze zwischen dem Kreis Heidenheim und dem Alb-Donau-Kreis. Die Bocksteinhöhle ist frei zugänglich und Teil des Unesco-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

Absicherungen oder Absperrungen gibt es in dem betroffenen Bereich laut dem zuständigen Feuerwehrkommandanten nicht. „Hundert Jahre lang ist nichts passiert“, sagte er. Die Feuerwehr riet den Gemeinden zu prüfen, ob eine Absicherung notwendig sei.

Transparenzhinweis: In einer vorherigen Version hieß es, der Feuerwehrkommandant würde eine Absicherung fordern. Dies wurde nun berichtigt.

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