Küchenmaschine für den Präsidenten
Macron besucht Vorwerk – und geht nicht mit leeren Händen
Aktualisiert am 29.05.2026 – 17:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Küchenmaschine Thermomix von Vorwerk ist ein Verkaufsschlager – nicht nur in Deutschland. Nun hat auch Frankreichs Präsident ein Exemplar ergattert.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird in seiner Küche künftig auf deutsche Haushaltstechnik setzen können. Bei einem Besuch im Werk des Haushaltsgeräteherstellers Vorwerk im französischen Donnemain-Saint-Mamès erhielt Macron die zweimillionste Thermomix-Küchenmaschine überreicht, die in dem Werk gefertigt wurde.
Macron versprach Vorwerk-Vorstandsmitglied Thomas Rodemann, das Gerät bestmöglich zu nutzen. „Ich werde mein Bestes geben, Sie können sich auf mich verlassen, ich werde auf jeden Fall versuchen, das Beste aus diesem Thermomix herauszuholen.“
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Vor dem „Choose France“-Gipfel, der ausländische Investoren nach Frankreich locken soll, besuchte der Präsident die neue Vorwerk-Fabrik, die er als ein Beispiel gelungener Ansiedlungen und deutsch-französischer Kooperation bezeichnete. Der 2022 konzipierte neue Standort von Vorwerk sei binnen zwei Jahren errichtet worden und die Investitionen von fast 130 Millionen Euro hätten 124 Industriearbeitsplätze in der kleinen Gemeinde geschaffen.
Frankreich Spitze bei ausländischen Investitionen
„Seit nunmehr sieben Jahren in Folge ist Frankreich das europäische Land, das die meisten ausländischen Investitionen anzieht“, sagte Macron mit Blick auf ein jährliches Ranking der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Die kürzlich vorgelegten Daten sahen Frankreich trotz kräftiger Einbußen als attraktivsten Investitionsstandort in Europa vor Großbritannien und Deutschland.
Wie Vorwerk-Vorstand Rodemann sagte, seien Gründe für die Ansiedlung eines weiteren Werks in Frankreich nicht in erster Linie die Arbeitskosten gewesen. „Entscheidend war die Fähigkeit, Investitionsentscheidungen zügig in die industrielle Realität umzusetzen. Schnelle Genehmigungsverfahren, starke Unterstützung durch lokale, regionale und nationale Behörden, eine zuverlässige Infrastruktur, der Zugang zu hochqualifizierten Arbeitskräften und – für uns als Industrieunternehmen immer wichtiger – die Verfügbarkeit zuverlässiger und erschwinglicher emissionsarmer Energie.“
