Talkshow im WDR
Podolski beim „Kölner Treff“ – das macht ihm große Angst
07.03.2026 – 08:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Fußball-Weltmeister Lukas Podolski spricht beim „Kölner Treff“ im WDR über seine Karriere beim 1. FC Köln. Und auch darüber, was ihm Angst bereitet.
Am Freitagabend war Fußballer Lukas Podolski in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ zu Gast. Mit den Moderatoren Susan Link und Micky Beisenherz sprach der 40-Jährige unter anderem über seine sportliche Laufbahn. Eine Alternative zum Profifußball hatte Podolski demnach nicht. „Für mich gab es nur den Fußball. Für mich gab es nur den Ball, meine Jungs im Viertel und ab zehn dann den 1. FC Köln. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt“, erklärte der gebürtige Pole.
Der Fußball bedeute für ihn bis heute Spaß und Leidenschaft. „Ich werde jetzt 41, spiele immer noch Fußball“, so Poldi, der inzwischen für den polnischen Verein Górnik Zabrze spielt. Das Gefühl, am Wochenende mit der Mannschaft um drei Punkte zu kämpfen, sei schwer loszulassen. Daher habe Podolski Angst vor dem Zeitpunkt, zu dem der Fußball kein Teil mehr seines Lebens ist. Aktuell aber lebe Poldi einfach im Hier und Jetzt. „Ich bin glücklich, dass ich auf der Welt bin und schaue einfach, was morgen passiert.“
Neben Podolski war auch der Musikmanager Markus Krampe beim „Kölner Treff“ zu Gast. Gemeinsam organisieren Krampe und Podolski das „Glücksgefühle Festival“ auf dem Hockenheimring. Wie sie erzählen, zelten sie dabei auch auf dem Campingplatz des Festivals – so wie die Besucher. „Die Leute denken immer, da ist einer, der spielt Fußball, der ist Weltmeister geworden und der braucht jetzt da ’ne Extrawurst. Das ist ja immer so das Klischee“, so Poldi. „Ich will einfach der Normale sein, ich will dahin, ich will Spaß haben.“ Er wolle mittendrin sein, da, wo die Leute sind.
