Viele Flüge fallen aus

Lufthansa-Streik trifft Hamburger hart


Aktualisiert am 10.04.2026 – 07:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Flieger der Airline Lufthansa steht dem Flugfeld (Archivfoto): Der Streik des Personals sorgt für viele Flugausfälle. (Quelle: Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago-images-bilder)

Der Streik der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat am Freitag begonnen und trifft auch Hamburger. Vor allem Flüge von und nach Frankfurt und München fallen aus.

Seit Mitternacht, 10. April, streikt das Kabinenpersonal der Lufthansa. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat zum eintägigen Ausstand aufgerufen. Auch Flüge nach Hamburg fallen aus.

Am Hamburger Flughafen sind zahlreiche Verbindungen betroffen: Die Lufthansa-Flieger nach Frankfurt und München sind wegen des Streiks nicht gestartet. Im Laufe des Tages werden insgesamt 13 Starts und Landungen von und nach Frankfurt sowie 10 Starts und Landungen von und nach München gestrichen, wie aus der Online-Auskunft des Flughafens hervorgeht. „Betroffene Kundinnen und Kunden werden automatisch von Lufthansa informiert“, lässt die Airline wissen.

Allerdings bleibt die Lage dynamisch, weitere Änderungen sind möglich. Der Hamburger Flughafen rät Passagieren mit Lufthansa-Flug, den Status direkt bei der Airline zu prüfen und sich bei Fragen oder bei Flugänderungen an Lufthansa zu wenden. Offiziell soll der Streik um 22 Uhr beendet sein.

Der Streik beschränkt sich allerdings auf die Lufthansa allein. Die dazugehörigen Fluggesellschaften wie Discover Airlines, Lufthansa City Airlines und Eurowings wollen planmäßig fliegen. Das gilt auch für die Lufthansa-Group-Airlines wie Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines, Air Dolomiti und ITA Airways. Diese Airlines planen, die Kapazitäten zu erhöhen, etwa durch Zusatzflüge oder größere Maschinen.

Die Lufthansa zeigt sich erbost über den Streik mitten im Osterferien-Rückreiseverkehr. „Mit Lufthansa und Lufthansa CityLine sollen in den Osterferien gleich zwei Flugbetriebe gleichzeitig bestreikt werden. Diese Eskalation ist verantwortungslos“, sagte Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann.

In dem Konflikt geht es um Tarifverhandlungen zum Manteltarif bei Lufthansa sowie nach Angaben der Gewerkschaft um fehlende Verhandlungsbereitschaft bei der Regionaltochter Cityline über einen Sozialtarifvertrag. Bundesweit sind rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter zum Streik aufgerufen.

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