Viele Flüge fallen aus
Lufthansa-Streik trifft Hamburger hart
Aktualisiert am 09.04.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Streikaufruf der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo für Freitag trifft auch Hamburger. Vor allem Flüge von und nach Frankfurt und München fallen aus.
Wer am Freitag, 10. April, mit der Lufthansa von Hamburg nach Frankfurt oder München fliegen will, muss mit Ausfällen rechnen. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO hat das Kabinenpersonal kurzfristig zu einem eintägigen Streik aufgerufen. Auch Flüge nach Hamburg fallen aus.
Eigentlich sollten laut Flugplan 13 Maschinen aus Frankfurt starten – und ebenso viele Abflüge stattfinden. Doch alle diese Flüge fallen aus. Auch bei den 24 geplanten Verbindungen nach München werden bis auf zwei je Richtung sämtliche Flüge gestrichen. Lediglich LH2057 um 12.15 Uhr und LH2063 um 17.15 Uhr sind aktuell noch vorgesehen. Entsprechend stehen auch die Ankünfte LH2056 um 11.30 Uhr und LH2062 um 16.30 Uhr weiterhin im Plan. „Betroffene Kundinnen und Kunden werden automatisch von Lufthansa informiert“, lässt die Airline wissen.
Allerdings bleibt die Lage dynamisch, weitere Änderungen sind möglich. Der Hamburger Flughafen rät Passagieren mit Lufthansa-Flug, den Status direkt bei der Airline zu prüfen und sich bei Fragen oder bei Flugänderungen an Lufthansa zu wenden. Offiziell soll der Streik um 22 Uhr beendet sein.
Der Streik beschränkt sich allerdings auf die Lufthansa allein. Die dazugehörigen Fluggesellschaften wie Discover Airlines, Lufthansa City Airlines und Eurowings wollen planmäßig fliegen. Das gilt auch für die Lufthansa-Group-Airlines wie Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines, Air Dolomiti und ITA Airways. Diese Airlines planen, die Kapazitäten zu erhöhen, etwa durch Zusatzflüge oder größere Maschinen.
Die Lufthansa zeigt sich erbost über den Streik mitten im Osterferien-Rückreiseverkehr. „Mit Lufthansa und Lufthansa CityLine sollen in den Osterferien gleich zwei Flugbetriebe gleichzeitig bestreikt werden. Diese Eskalation ist verantwortungslos“, sagte Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann.
