Alternative: ICE
Diese Inlands-Verbindung ab Frankfurt fällt jetzt weg
01.06.2026 – 18:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Lufthansa streicht die Flugverbindung zwischen Frankfurt und Stuttgart. Für Reisende gibt es künftig eine Alternative auf der Schiene.
Die Lufthansa hat die Flugverbindung zwischen Frankfurt und Stuttgart eingestellt. Am Sonntag landeten und starteten nach Angaben der „Stuttgarter Zeitung“ die letzten Maschinen auf der Strecke, die lange als Zubringer zum Frankfurter Drehkreuz diente. Künftig sollen Passagiere zwischen Stuttgart und dem Frankfurter Flughafen vollständig auf ICE-Züge ausweichen.
Für Reisende dürfte der Wegfall allerdings kein allzu großer Verlust sein. Die schnellste ICE-Verbindung vom Stuttgarter Hauptbahnhof zum Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen dauert nach Bahnangaben rund 1 Stunde und 19 Minuten. Lufthansa verweist dabei auf ihr Express-Rail-Angebot, bei dem Zugfahrten in Flugbuchungen integriert werden können. Am Tag seien bis zu 15 Express Rail-Verbindungen ab Stuttgart unterwegs.
Lufthansa streicht weitere Verbindungen ab Frankfurt
Hintergrund der Änderung ist eine Überarbeitung des Sommerflugplans. Nach dem abrupten Aus der Lufthansa CityLine hat die Lufthansa ihr Angebot neu sortiert. Der angepasste Flugplan gilt zunächst bis Ende Juni und ist bereits in den Buchungssystemen hinterlegt.
Betroffen sind nicht nur innerdeutsche Verbindungen. Ab Frankfurt entfallen laut Lufthansa auch die Strecken nach Stavanger, Bydgoszcz und Rzeszów weiterhin. Die Verbindungen nach Katowice und Newcastle werden ebenfalls gestrichen.
Andere Ziele werden künftig über alternative Drehkreuze der Lufthansa Group angebunden. Die Verbindung Frankfurt–Cork soll über Zürich laufen, Frankfurt–Skopje über Wien. Auch für Glasgow und Heringsdorf ist demnach Zürich als Alternative vorgesehen.
Nach Angaben der Lufthansa Group müssen betroffene Fluggäste in der Regel nicht selbst aktiv werden. Umbuchungen sollen automatisiert erfolgen. Auf weiteren stark nachgefragten innerdeutschen und europäischen Strecken ab Frankfurt und München kann es im Juni zudem zu einzelnen Frequenzreduzierungen kommen.









