Militärschläge im Nahen Osten
Lufthansa setzt Flüge in mehrere Länder aus
Aktualisiert am 28.02.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach Angriffen gegen den Iran schließen mehrere Staaten ihre Lufträume. Die Lufthansa reagiert und streicht zahlreiche Verbindungen.
Die Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran hat direkte Folgen für Reisende. Nachdem Israel und die USA am Samstagmorgen Ziele im Iran angegriffen hatten, sperrten mehrere Länder ihre Lufträume. Auch der zivile Flugverkehr geriet massiv durcheinander.
Der Iran schließt seinen Luftraum mindestens bis 13 Uhr deutscher Zeit vollständig. Israel sperrte seinen Luftraum zunächst bis mindestens 11 Uhr für zivile Flüge ohne Sondergenehmigung.
Auch über dem Irak kam es zu massiven Einschränkungen. Flugzeuge verließen den Luftraum oder warteten vor dem Einflug. Später schlossen auch Bahrain und Doha ihre Lufträume. Maschinen wichen auf andere Routen aus oder drehten um.
Die Lufthansa setzt nach Angaben eines Sprechers mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus. Die Städte Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak) und Teheran (Iran) würden bis einschließlich 7. März nicht angeflogen.
Ebenfalls bis einschließlich 7. März würden folgende Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak und Iran. Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi fänden heute und morgen nicht statt, sagte der Sprecher.
Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den Ticketpreis zurück. Die Lufthansa bedauere die Unannehmlichkeiten, die Sicherheit für Passagiere und Crews habe für die Lufthansa Group aber oberste Priorität.
Auch weitere Airlines reagierten auf die Entwicklung: Air France strich für Samstag alle Flüge nach Tel Aviv und Beirut, Swiss annullierte sämtliche Verbindungen nach Tel Aviv bis einschließlich 7. März. Auch Turkish Airlines setzt seine Flüge in die Hauptstädte der Region vorerst aus.
