Lediglich beim Zusammenbauen der Sets musste Papa helfen. Er hat das aber gerne getan – und anschließend mitgespielt.

Lego bewirbt Smart Play ausdrücklich als bildschirmfreies Spielerlebnis. Das stimmt: Zum Spielen braucht man weder Smartphone noch Tablet. Der Smart Brick funktioniert eigenständig, sobald er geladen ist.

Es gibt allerdings eine App – und die sollte man kennen. Über sie lassen sich Firmware-Updates für den Smart Brick installieren, die Lautstärke kann in drei Stufen angepasst und der Akkustand geprüft werden. Die App ist kein ständiger Begleiter, aber wichtiges Werkzeug. Wer das System auf dem aktuellen Stand halten will, kommt um sie nicht herum.

Zum Start gibt es drei sogenannte All-in-one-Sets, die jeweils einen Smart Brick und ein Ladegerät enthalten. Das günstigste ist Darth Vaders TIE Fighter (Setnummer 75421) mit 473 Teilen und einem Smart Tag für 69,99 Euro. Lukes Red Five X-Wing (75423) kommt auf 584 Teile und fünf Smart Tags und kostet 89,99 Euro. Das größte Set, Duell im Thronsaal und A-Wing (75427), umfasst 962 Teile, fünf Smart Tags und enthält als einziges Set gleich zwei Smart Bricks – Preis: 159,99 Euro.

Zudem gibt es fünf Erweiterungs-Sets ohne Smart Brick, die das System ergänzen. Wer bereits einen Brick hat, kann damit das Spieluniversum ausbauen. Die Sets reichen von Lukes Landspeeder (75420) für 39,99 Euro bis zum Millennium Falcon (75426) für 99,99 Euro.

Positiv ist aufgefallen, dass die Sets insgesamt stabiler wirken als ältere Lego-Modelle. Manche davon hat man einmal schief angefasst, und schon lagen die Teile auf dem Boden. Ein Detail, das gerade beim Spielen mit jüngeren Kindern einen Unterschied macht.

70 bzw. 90 Euro für die Einstiegssets sind nicht wenig. Wer außerdem das volle Erlebnis des neuen Systems auskosten will, braucht mindestens zwei Bricks. Die günstigeren Sets enthalten jeweils nur einen – wer nicht gleich zum Thronsaal-Set greift, muss also ein zweites kaufen.

Ebenfalls kritisch: Der Smart Brick ist bisher nicht einzeln erhältlich. Wer ein Erweiterungs-Set möchte, aber keinen zweiten Brick hat, schaut zunächst in die Röhre. Lego hat zwar signalisiert, dass das System weiterentwickelt wird – konkrete Angaben zu einem separaten Verkauf des Brick gibt es aber noch nicht.

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