Benchmark-Tests zeigen zudem, dass ein MacBook Air mit dem neuen M5-Chip von Apple auch wesentlich leistungsfähiger ist als das MacBook Neo mit dem iPhone-Chip A18 Pro.

Beim Vergleich der Multi-Core-Performance, die zeigt, wie gut ein Prozessor alle seine Kerne gleichzeitig nutzen kann, zeigte der M5 im MacBook Air über 75 Prozent bessere Ergebnisse. Das Gerät ist allerdings auch doppelt so teuer wie das MacBook Neo.

Nach einigen Tagen im Dauereinsatz waren wir froh, das MacBook Neo wieder gegen das MacBook Pro tauschen zu können – aber nicht, weil das Neo ein schlechtes Gerät ist, sondern weil Apple hier kein MacBook für den Arbeitsalltag liefert.

Das Display ist mit seiner 60-Hz-Bildwiederholrate nicht mehr zeitgemäß und strengt die Augen während eines langen Arbeitstages an. Beim Verwenden von mehreren Programmen wird das Gerät spürbar weniger leistungsfähig. Man merkt an allen Ecken und Enden, dass es sich bei dem Gerät um ein günstiges Notebook mit Kompromissen bei Leistung und Ausstattung handelt.

Genau darin liegt aber auch seine Stärke. Für einfache Aufgaben und als Begleiter für Schule und Studium ist das MacBook Neo allein aufgrund seines Preises wie geschaffen. Wer mit den Kompromissen gegenüber den besser ausgestatteten, dafür aber auch mindestens doppelt so teuren Geräten, wie dem MacBook Air, leben kann, bekommt einen schicken und günstigen Einstieg in die MacBook-Welt.

Anmerkung der Redaktion: Apple hat t-online das MacBook Neo für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt, nimmt jedoch keinerlei Einfluss auf die inhaltliche redaktionelle Berichterstattung.

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