Energiespeicher

Lithium-Ionen-Akkus richtig lagern – so geht’s


Aktualisiert am 07.03.2026 – 07:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Smartphone-Akkus können explodieren (Symbolbild): Die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus erfordert daher Vorsicht. (Quelle: imago stock&people, via www.imago-images.de/imago-images-bilder)

Beim Lagern von Lithium-Ionen-Akkus ist Vorsicht geboten. Fehler erhöhen nicht nur das Brandrisiko, sondern schaden auch den Akkus. Eine Übersicht.

In den meisten mobilen Endgeräten sind heute leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Egal ob Smartphone, Tablet, Laptop oder Powerbank, überall sind diese Energiespeicher zu finden. Aber was tun, wenn ein Akku eine Weile nicht gebraucht wird? Worauf beim Lagern von Lithium-Ionen-Akkus zu achten ist.

Die hohe Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus (kurz: Li-Ion) verspricht lange Akkulaufzeiten. Leider geht damit aber auch ein hohes Schadpotenzial einher. Fängt ein Li-Ion-Akku Feuer, drohen schwer löschbare Brände, Explosionen sowie die Freisetzung gesundheitsgefährdender Stoffe.

Die Lagerung sollte mit Sorgfalt erfolgen. Auf die folgenden Punkte ist dabei zu achten:

Um Lithium-Ionen-Akkus möglichst lange nutzen zu können, empfiehlt es sich, sie nie ganz voll oder leer zu lagern. Extreme Ladezustände belasten die Zellen und beschleunigen deren Alterung. Ideal für die Lagerung ist ein Füllstand von etwa 50 Prozent. Da sich die Akkus im Laufe der Zeit selbst entladen, sollten sie regelmäßig überprüft und, falls nötig, nachgeladen werden.

Bei der Aufladung sollte zudem darauf geachtet werden, dass das Ladegerät hochwertig und kompatibel ist. Zudem sollten Li-Ion-Akkus nur unter Aufsicht und in sicherer Entfernung von brennbaren Gegenständen geladen werden. Die beim Laden entstehende Wärmeentwicklung birgt immer ein gewisses Brandrisiko – vor allem, wenn die Wärme nicht richtig entweichen kann.

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