Fackeln, Chor und Wein
Klosterruine in Sachsen lädt zur letzten Zeitreise des Jahres
15.09.2026 – 20:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Bald führt eine Abendtour in historischen Kostümen über die Burg- und Klosteranlage Oybin. Was auf dem Programm noch steht.
Wer zum Wochenende in die Vergangenheit reisen möchte, kann das am 25. September auf der Burg Oybin tun. Zum letzten Mal in diesem Jahr findet dort der „Ausflug in die Romantik“ statt – eine zweistündige Abendführung in historischen Kostümen durch die Burg- und Klosteranlage im Zittauer Gebirge. Beginn ist um 19 Uhr an der Bergkirche.
In der barocken Kirche am Fuß des Berges stimmen Orgelspiel und eine historische Einführung auf den Abend ein. Danach steigt die Gruppe durch die Ritterschlucht hinauf zur Anlage. Eine „Blumenfrau“ und ein Dichter begleiten den Aufstieg – mit Gedichten und Sagen, die sich um den Oybin ranken.

Wo Caspar David Friedrich malte
Im Burghof übernimmt ein Maler. Er stellt Künstler vor, die den Oybin im 19. Jahrhundert auf die Leinwand brachten – darunter Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus. Beide machten die Ruinen durch ihre Gemälde weit über Sachsen hinaus bekannt.
Anschließend führt der Weg durch den Kreuzgang zum Bergfriedhof. Im Abendlicht werden dort die Motive sichtbar, die schon die Künstler der Romantik an diesen Ort zogen.
Chorkonzert bei Fackelschein
Den musikalischen Abschluss bildet ein Konzert des Kammerchors Collegium Canorum Lobaviense in der fackelbeleuchteten Klosterkirchruine. Bei einem Glas Wein in der Unterkirche endet der Abend.
Karten kosten laut Schlösserland Sachsen 15 Euro. Die Veranstaltung dauert rund zwei Stunden.