„Zu dick. Zu dünn“

Motsi Mabuse reagiert auf Kommentare zu ihrer Figur


11.03.2026 – 01:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Motsi Mabuse: Die „Let’s Dance“-Jurorin reagiert auf Instagram-Kommentare. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

Unter einem ihrer Instagram-Beiträge kommentierte jemand den Körper der „Let’s Dance“-Jurorin. Das will Motsi Mabuses nicht einfach so stehen lassen.

Seit Ende Februar heißt es freitags abends bei RTL wieder: „Let’s Dance“. Die Tanzshow ist in die 19. Staffel gestartet und auch Motsi Mabuse ist wie in den vergangenen Jahren mit dabei. Seit 2007 ist sie fester Bestandteil der Sendung, war erst als Profitänzerin im Einsatz und wechselte dann ans Jury-Pult.

Dort sorgt sie Woche für Woche mit ihren glamourösen Outfits für Begeisterung. Zum Auftakt der neuen Staffel wählte sie einen eng anliegenden Overall aus schwarzer Spitze mit Corsage und Rock. Zuletzt strahlte sie in einem knallroten Glitzerkleid. Aufnahmen ihrer Looks teilt die 44-Jährige auch immer auf bei Instagram.

Unter den Beiträgen finden sich überwiegend Komplimente ihrer Fans. Doch einige User lassen auch Kommentare über Motsi Mabuses Körper und ihre Figur da. Darauf reagiert die „Let’s Dance“-Jurorin jetzt mit einem eigenen Post. Zu einem Video, das sie ausgelassen tanzend in dem roten Kleid zeigt, teilt sie die Aussage: „Nett, aber gestern in der Show sah sie wieder moppelig aus.“

„Eine Frau steht im Fernsehen und plötzlich wird ihr Körper zum Gesprächsthema. Zu dick. Zu dünn. Zu alt. Zu laut. Zu viel. Als müsste eine Frau ständig erklären, warum sie so aussieht, wie sie aussieht. Als wäre ihr Wert davon abhängig, ob andere ihren Körper akzeptieren“, schreibt Motsi Mabuse dazu.

Das betreffe nicht nur Frauen, die im Fernsehen zu sehen seien. „Das passiert jeden Tag. In Kommentaren. In Gesprächen. In Blicken“, so die 44-Jährige weiter. Sie stellt klar: „Deshalb brauchen Frauen etwas, das stärker ist als diese Stimmen: eine dicke Haut, Mut weiterzugehen und vor allem Menschen um sich herum, die einen aufbauen statt herunterzuziehen.“

Am Ende gehe es nicht darum, „perfekt zu sein. Es geht darum, weiterzugehen, sich nicht kleinmachen zu lassen und sich gegenseitig zu stärken. Lasst uns Frauen sein, die einander tragen“, appelliert Motsi Mabuse und setzt unter anderem die Hashtags „Körpervielfalt“ und „Respekt“ dazu.

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