Wie viel steckt wo drin?

Diese Lebensmittel treiben Ihren Cholesterinspiegel in die Höhe


Aktualisiert am 23.02.2026 – 08:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Egg’s Benedict: Der Frühstücksklassiker enthält gleich mehrere cholesterinreiche Lebensmittel. (Quelle: CHROMORANGE/imago-images-bilder)

Tierische Produkte wie Käse und Eier enthalten sehr viel Cholesterin. Gänzlich meiden müssen Sie sie aber nicht. Welche Lebensmittel außerdem cholesterinreich sind.

Ein hoher Cholesterinspiegel erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele Menschen versuchen deshalb, auf cholesterinreiches Essen zu verzichten. Dass Eier jede Menge Cholesterin enthalten, wissen die meisten. Andere Cholesterinbomben sind hingegen kaum bekannt. Erfahren Sie hier, welche Lebensmittel besonders cholesterinhaltig sind.

Die wohl bekanntesten Beispiele für Produkte mit einem hohen Cholesteringehalt sind Butter und Eier. Beide gehören tatsächlich zu den cholesterinreichen Lebensmitteln: In 100 Gramm Ei stecken etwa 396 Milligramm Cholesterin, in der gleichen Menge Butter 230 Milligramm.

Viele Menschen wissen aber nicht, dass auch Innereien wie Leber und Niere, fette Fleisch, Wurstwaren und sogar manchen Fischsorten sehr hohe Mengen an Cholesterin befinden. Räucheraal beispielsweise ist mit 149 Milligramm pro 100 Gramm cholesterinhaltig. Auch Kabeljau und Forelle enthalten Cholesterin. In Milchprodukten wie Vollmilch oder Käse kann es sich ebenfalls verstecken. So kommen 100 Gramm Camembert auf 112 Milligramm Cholesterin.

Lebensmittel, die reich an Cholesterin sind, stammen somit hauptsächlich aus tierischen Quellen. Aber auch fettreiche Soßen (Sahnesoßen) und Dressings (zum Beispiel mit Mayonnaise) enthalten viel Cholesterin. Versteckte Fette finden sich zudem in Fertigprodukten, gesüßten Obstkonserven, Sirup und Eiscreme.

Hohe Cholesterinwerte im Blut, insbesondere von LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein), können zur Bildung von Plaques in den Arterien führen. Diese Ablagerungen verengen die Blutgefäße und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

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