Die Statistik enthält Todesfälle vor allem in den Alpen, aber auch in anderen Gebirgen wie beispielsweise den Karpaten weiter östlich. Die höchste Zahl an Lawinentoten wurde mit jetzt 35 Todesopfern in Italien registriert, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29). Dies geht aus aktuellen Zahlen des European Avalanche Warning Service (EAWS) hervor, einem Zusammenschluss von Lawinenwarndiensten. In Deutschland gab es bislang keine Todesopfer.

Als einer der Gründe für die vielen Lawinen wird von Experten der Klimawandel genannt. Demnach verändern sich die traditionellen saisonalen Rhythmen durch höhere Temperaturen, weshalb der Schnee nicht mehr so fest ist. Zudem verbinden sich der sogenannte Altschnee und erst kürzlich gefallener Schnee nicht mehr so gut. Außerdem gebe es stärkere Winde, sodass sich gefährlicher Treibschnee ansammelt, heißt es. Hinzu kommt, dass Skitouren und Abfahrten außerhalb der präparierten Pisten seit einiger Zeit beliebter werden.

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