„Wie kann man das sagen?“
Mitten in der Sendung: Moderatorin mit Wut-Anruf
06.03.2026 – 12:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Bemerkung über Arsenal hat in einer Radiosendung zu heftigen Reaktionen geführt. Eine Moderatorin meldete sich während der Sendung selbst zu Wort.
Sportmoderatorin Laura Woods hat mitten in einer Radiosendung von „Talksport“ angerufen und dem früheren Premier-League-Trainer Alan Pardew ihre Meinung gegeigt. „Alan, ich liebe dich, aber das ist das Respektloseste, was ich je gehört habe“, sagte die 38-Jährige.
Auslöser der Diskussion war ein Kommentar von Pardew gegen Woods‘ Lieblingsklub. Er hatte sich nach dem 1:0-Erfolg des FC Arsenal gegen Brighton & Hove Albion unbeeindruckt von der Spielweise der Londoner gezeigt. Der 64-Jährige erklärte: „Wenn ich mit meinem Trainer-Kopf auf sie schaue, sind sie sehr professionell. Sie nutzen jedes Mittel, um es über die Linie zu bringen.“
Durch den Sieg und das 2:2 von Manchester City gegen Nottingham Forest liegt Arsenal in der Premier League inzwischen sieben Punkte vor der Konkurrenz. Ein möglicher Titelgewinn käme mit einem Vorbehalt: „Es wird ein Sternchen neben ihrem Namen geben. Es ist ein professionelles, funktionales Spiel. Sie sind gut und stark, aber es ist nichts Schönes daran“, so Pardew.
Diese Einschätzung rief Laura Woods auf den Plan. Die Moderatorin griff während der laufenden Sendung zum Telefon und meldete sich zu Wort. Dabei widersprach sie Pardew deutlich. Woods verteidigte Arsenals Spielweise. „Wie kann man das sagen? Weil wir Freistöße, Standards und Ecken nutzen? Wenn Arsenal die Liga gewinnt, ist es uns Fans egal, wie. Warum sollte uns interessieren, ob wir unterhaltsam sind oder nicht?“
Die Diskussion über den Stil der Londoner beschränkt sich jedoch nicht nur auf Medien und Fans. Auch Brighton-Trainer Fabian Hürzeler äußerte sich nach der Niederlage kritisch über den Auftritt von Arsenals Mannschaft: „Ich glaube, es gab heute nur eine Mannschaft, die versucht hat, Fußball zu spielen, und deshalb bin ich stolz darauf, wie sie das gemacht hat“, erlaubte er sich einen Seitenhieb auf die „Gunners“ und gleichzeitig ein Lob für seine eigenen Spieler. Zudem betonte er: „Ich werde niemals ein Trainer sein, der auf diese Weise versucht zu gewinnen. Ich möchte Spieler entwickeln. Ich möchte, dass sich die Spieler weiter verbessern und weiterhin auf dem Platz Fußball spielen.“










