Freund und Wegbegleiter
Was Kornetka mit „Visionär“ Rangnick verbindet
13.03.2026 – 15:20 UhrLesedauer: 3 Min.
Mit Ralf Rangnick arbeitete Lars Kornetka viele Jahre zusammen. Ihm hat er viel zu verdanken. Daran lässt der neue Trainer von Eintracht Braunschweig auch bei seiner Antritts-PK keinen Zweifel.
Lars Kornetka hat bei seiner ersten Pressekonferenz als Trainer von Eintracht Braunschweig in den höchsten Tönen von seinem langjährigen Wegbegleiter Ralf Rangnick gesprochen. Auf die Frage, welcher Trainer ihn in seiner bisherigen Karriere besonders geprägt hat, antwortete der neue BTSV-Coach: „Allen voran darf ich da Ralf nennen.“
Dieser sei in den vielen Jahren der Zusammenarbeit „nicht nur ein sehr guter Freund“ geworden, sondern stets an seiner Seite geblieben. Gemeinsam habe man „sehr viel erfolgreiche Zeit“ verbracht, so Kornetka.
In der Tat hatten sich die Wege des neuen Eintracht-Coaches und des heutigen Teamchefs von Österreich bereits im Jahr 2007 gekreuzt. Seinerzeit war Kornetka über den früheren Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters zur TSG Hoffenheim gekommen und auf den damaligen Cheftrainer Rangnick getroffen. Der erfahrene Bundesligacoach, der schon zu dieser Zeit Stationen beim VfB Stuttgart, bei Hannover 96 und beim FC Schalke 04 hinter sich hatte, stellte ihn als Videoanalysten ein.
Von Rangnick, der im weiteren Karriereverlauf etwa bei RB Leipzig oder Manchester United anheuerte und schon zuvor aufgrund seiner taktischen Raffinesse den Spitznamen „Fußball-Professor“ verpasst bekam, habe Kornetka von allen Trainern „mit Sicherheit am meisten gelernt“, sagte der neue BTSV-Coach am Freitag.
Kornetka weiter: „Aus der Art und Weise, wie er Fußball sieht und versteht und als Visionär schon so viel entwickelt hat, habe ich total viel gezogen.“ Der Eintracht wolle er nun aber dennoch seinen eigenen Stempel aufdrücken. „Es geht nicht darum, Leute zu kopieren – das halte ich für falsch“, so Kornetka. „Es geht darum, mit und von Menschen zu lernen.“
