Ländliche Regionen im Aufwind

Immobilienpreise steigen erstmals seit 2022 wieder an

Aktualisiert am 25.03.2026 – 10:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Ländliche Haussiedlung (Symbolbild): Wohneigentum in Deutschland bleibt teuer. (Quelle: prill)

Im Jahresdurchschnitt 2025 legen die Immobilienpreise zum ersten Mal seit 2022 wieder zu – besonders ländliche Regionen verzeichnen einen deutlichen Zuwachs.

Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland haben zugelegt. Im vierten Quartal 2025 lagen die Preise für Wohnimmobilien hierzulande durchschnittlich um 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Damit stiegen die Wohnimmobilienpreise in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zum fünften Mal in Folge verglichen mit dem jeweiligen Vorjahresquartal.

Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise um 0,1 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2025 lagen die Immobilienpreise um 3,2 Prozent über dem Vorjahr. Damit stiegen sie erstmals seit 2022 wieder an, nachdem sie 2023 und 2024 gesunken waren.

Im vierten Quartal 2025 kosteten Wohnimmobilien in allen Regionen Deutschlands im Schnitt mehr als im Vorjahresquartal. Für Eigentumswohnungen zahlten Käuferinnen und Käufer im vierten Quartal 2025 in ländlichen Kreisen 5,4 Prozent und in kreisfreien Großstädten 4,8 Prozent mehr als im vierten Quartal 2024.

Gegenüber dem Vorquartal entwickelten sich die Preise regional unterschiedlich. Während sie in Großstädten und Metropolen sanken (-1,6 Prozent), zogen sie in ländlichen Regionen an (+2,6 Prozent).

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