Newsblog zum 1. FC Köln
Wagner übernimmt: Kwasniok-Aus beim 1. FC Köln beschlossen
Aktualisiert am 22.03.2026 – 20:35 UhrLesedauer: 28 Min.
Der 1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Im Newsblog auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Geißbockheim.
Der 1. FC Köln hat sich von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Damit reagiert der Verein auf die sportliche Talfahrt der vergangenen Monate. Nach einem starken Saisonstart hatte Kwasniok mit seiner Mannschaft zuletzt nur zwei Siege aus 18 Spielen geholt. In den letzten sieben Partien gelang der Mannschaft kein einziger Erfolg. Das 3:3-Unentschieden im Derby gegen Borussia Mönchengladbach war für den Trainer letztlich zu wenig.
Kwasniok selbst war am Sonntag noch gut gelaunt um 10.48 Uhr am Geißbockheim angekommen, hatte er das Vereinsgelände nur 20 Minuten später aber schon wieder verlassen. Eine eingehende Analyse der sportlichen Situation hatte ohne den Trainer stattgefunden. Stattdessen kamen Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler sowie der Vorstand und der Gemeinsame Ausschuss am Nachmittag zu dem Ergebnis, dass es nun einen neuen Impuls brauche, um den Klassenerhalt zu schaffen. Vorerst übernimmt Co-Trainer René Wagner die Verantwortung beim Bundesligisten.
Der 1. FC Köln hat das für Sonntag angesetzte Training nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach abgesagt. Auf Nachfrage erklärte der FC, dass Trainer Lukas Kwasniok diese Entscheidung unabhängig seiner eigenen Zukunft selbst getroffen habe. Dennoch wird der freie Tag für die Profis zu einem arbeitsreichen Tag für die FC-Bosse.
Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler hat für Sonntag eine Analyse der sportlichen Situation angekündigt. Der Sportchef will nicht nur mit Kwasniok, sondern auch mit dem Vorstand sowie den weiteren Gremienchefs des Klubs sprechen. Noch am Sonntag soll eine Entscheidung über Kwasnioks Zukunft beim FC fallen.
Der 1. FC Köln und Lukas Kwasniok haben den dringend benötigen Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach verpasst. Nach zweimaligen Rückstand und zwischenzeitlicher Führung endete die 100. Bundesliga-Partie beider Mannschaften am Ende mit einem 3:3-Unentschieden. Für den FC-Trainer dürfte das Ergebnis letztlich zu wenig sein, um seinen Job zu behalten.










