„Reise ins antike Griechenland“ wurde im Liangzhou-Museum in der Provinz Zhejiang im Süden Chinas, einem der wichtigsten archäologischen Museen des Landes, eröffnet.
Anhand von mehr als 160 ausgewählten archäologischen Funden von großer künstlerischer und historischer Bedeutung werden den Besuchern entscheidende Aspekte der antiken griechischen Gesellschaft vorgestellt: die Geburt der Demokratie, die Entwicklung des Theaters und des philosophischen Denkens, die Olympischen Spiele und die Wahrnehmung von Ästhetik in Kunst und Alltag.
Jährlich empfängt das Liangzhou Museum Hunderttausende Besucher, eine Tatsache, die die internationale Wirkung der Ausstellung voraussichtlich erheblich steigern wird.
Nach ihrem Erfolg im Shanshindui Museum ist dies die zweite Station der China-Tournee der Ausstellung.
An der Eröffnungszeremonie nahmen der Botschafter Griechenlands in China, Dr. Eugenios Kalpyris, eine Delegation des griechischen Kulturministeriums unter der Leitung von Generalsekretär Georgios Didaskalos sowie hochrangige chinesische Regierungs- und Kulturbeamte teil.
Während der Zeremonie betonte der griechische Botschafter die besondere Symbolik der Ausstellung und beschrieb sie als lebendigen Kommunikationskanal zwischen zwei antiken Zivilisationen. Er sagte auch, es sei ein Werkzeug, das ein tieferes Verständnis des griechischen Kulturerbes ermögliche, das die Grundlage sowohl der europäischen als auch der globalen Zivilisation sei.
In Bezug auf die historische Unterzeichnung der Integrierten Strategischen Beziehung zwischen Griechenland und China vor 20 Jahren fügte Dr. Kalpyris hinzu, dass diese Ausstellung die Zeitlosigkeit und Aufrichtigkeit der Beziehungen zwischen den beiden Völkern hervorhebt.
Reise ins antike Griechenland bleibt bis zum 31. Juli 2026 geöffnet.
Zusätzliche Quellen • Athen-Mazedonische Nachrichtenagentur
