Ab dem 28. April
Das ändert sich beim Laptop-Kauf
Aktualisiert am 15.04.2026 – 15:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Die EU verschärft ihre Vorgaben für Elektronikgeräte. Jetzt sind auch Laptops betroffen. Was Verbraucher wissen sollten.
Ab dem 28. April finden Käufer eines Laptops regulär kein Ladekabel mehr in der Verpackung. Zudem werden die Geräte künftig nur noch mit einem einheitlichen Ladeanschluss im USB-C-Format produziert. Damit setzen die Hersteller eine EU-Regel um, die der Produktion von Elektroschrott entgegenwirken soll. Laut Brüssel fielen innerhalb der EU allein durch Ladegeräte jährlich 11.000 Tonnen Elektroschrott an.
Gleichzeitig soll das Laden von elektronischen Kleingeräten übersichtlicher gestaltet werden. Bisher gab es für verschiedene Geräte auch unterschiedliche Ladeanschlüsse, sodass Verbraucher oft erst nach dem richtigen Kabel suchen mussten. Das soll mit dem einheitlichen USB-C-Anschluss bald vorbei sein.
Für neu verkaufte Smartphones, Digitalkameras, Tablets, Kopfhörer und weitere elektronische Kleingeräte gilt die Vorgabe bereits seit Ende 2024. Für Notebooks tritt sie nun Ende April in Kraft.
Hersteller sind dann dazu verpflichtet, Laptops ohne beiliegendes Netzteil zu verkaufen. Gleichwohl dürfen sie ebenfalls eine Version mit inkludiertem Ladegerät anbieten, sodass Verbraucher zwischen den Optionen wählen können.
Es liegt jedoch nahe, dass einige Hersteller aufgrund des erhöhten logistischen Aufwands ganz auf das beiliegende Netzteil verzichten, schreibt etwa die „Stiftung Warentest“.
Viele Notebook-Hersteller sind schon vor längerer Zeit auf den USB-C-Anschluss umgestiegen, etwa Apple bei seinen MacBooks. Auch neuere Generationen verschiedener Windows-Geräte, etwa Lenovo oder Dell, sind bereits mit dem neuen Standard ausgestattet.










