Columbia-Professorin
Kubicki spottet über Baerbock-Job – und erhält Kritik aus der FDP
25.08.2026 – 10:50 UhrLesedauer: 2 Min.
FDP-Chef Wolfgang Kubicki spottet über Annalena Baerbocks neuen Job. Das kommt nicht mal in den eigenen Reihen gut an.
Annalena Baerbock hat nach Bekanntwerden ihres neuen Jobs Spott von FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki geerntet. Dessen Worte sorgten für Kritik, auch unter Mitgliedern seiner eigenen Partei.
Jüngst war bekannt geworden, dass Baerbock nach dem Ende ihrer Tätigkeit als Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen künftig Professorin und Co-Direktorin des Masterprogramms „Master of Public Administration in Global Leadership“ an der Columbia University in New York wird. Dort soll sie Führungskräfte unterrichten, es sei keine klassische Forschungsprofessur, berichtet „Table.Briefings“.
Kubicki kommentierte daraufhin auf X: „Was wusste Merz, als er erklärte, er wolle seine Kinder nicht in den USA studieren lassen?“ Er spielt damit auf eine Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz an, der im Mai erklärt hatte, er würde seinen Kindern nicht empfehlen, in den USA eine Ausbildung zu machen oder zu arbeiten. Er bezog sich dabei auf das „soziale Klima“ unter der Präsidentschaft Donald Trumps. Merz betonte, dass hochqualifizierte Arbeitskräfte dort mittlerweile größere Schwierigkeiten hätten, einen Job zu finden als noch vor einem Jahr.
Kubicki tut nun so, als habe Merz die Äußerung auf Baerbock bezogen. Das sorgt für Kritik. Auf X antwortet ein User: „Schlechter Stil. Als FDP-Mitglied schäme ich mich für solche Posts. Egal, ob man Frau Baerbock nun mag oder nicht – das ist einfach würdelos.“ Ein anderer schreibt: „Typisch: Können Männer mit erfolgreichen Frauen nicht mithalten, wird’s frauenfeindlich.“
Ein weiterer X-Account schreibt: „In anderen Ländern würde man respektvoll gratulieren, Erfolg wünschen und sich für die Arbeit bei der UN bedanken, selbst als Konkurrent. Bei uns redet man lieber auf Stammtisch-Niveau alles und jeden schlecht. Eine sehr traurige Entwicklung.“
Andere Nutzer steigen hingegen in Kubickis Spott ein. „Deutschland wird ein weiteres Jahr von ihr verschont“, heißt es an einer Stelle. Jemand anderes meint: „In einer linken Welt kommen Menschen ohne jegliche Qualifikation in Spitzenpositionen.“
