Fürth will den Klassenerhalt sichern
Rekordduell im Abstiegskampf
t-online, Von Jakob Lummert
20.03.2026 – 14:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Beide Mannschaften haben bisher eine eher durchwachsene Saison erlebt, dennoch werden sie am Freitagabend Geschichte schreiben.
Während sich der KSC in den vergangenen Wochen im Tabellenmittelfeld der 2. Bundesliga festgesetzt hat, konnte Greuther Fürth entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Am Freitagabend (18.30 Uhr, im Liveticker bei t-online) steht den beiden Mannschaften ein historisches Aufeinandertreffen bevor.
Denn in der 2. Bundesliga treten Fürth und der KSC bereits zum 50. Mal gegeneinander an. Kein anderes Duell gab es im deutschen Unterhaus derart oft. In ihrer Vereinshistorie duellierten sich die beiden Traditionsklubs insgesamt sogar schon 80 Mal, davon fanden bisher 49 Spiele in der zweiten Liga statt. Am Freitag folgt das Jubiläum.
Historisch hat dabei der KSC deutlich die Nase vorn. Bereits 24 Mal konnten sie diesen Klassiker für sich entscheiden. Greuther Fürth dagegen gewann nur 15 Partien. In zehn Spielen gingen die beiden Mannschaften ohne Sieger wieder vom Feld. Dieses Mal sind vor allem die gastgebenden Fürther gefordert, alles für die drei Punkte zu geben.
Auch wenn sich die Spielvereinigung aus Fürth mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen zuletzt wieder etwas stabilisieren konnte, braucht es für die Männer von Cheftrainer Heiko Vogel auch am Freitag wieder etwas Zählbares. Das Rennen um den Klassenerhalt ist weiterhin eng, auf dem 14. Platz liegend hat Fürth nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.
Auch für die Karlsruher wäre ein Sieg nicht gerade unwichtig. Der KSC würde damit nicht nur den achten Platz sichern, sondern mit dann 37 Punkten wohl auch die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt ausräumen. Eine schönere Kulisse als im Flutlicht eines Freitagabends, dazu im heimischen Stadion, gibt es dafür wohl nicht. Das historische 50. Duell für sich zu entscheiden, bleibt für alle am Ende nur ein netter Zusatz am Rande.











