Dem Plan Dobrindts zufolge sollen nur noch verpflichtende Integrationskurse vom Staat bezahlt werden. Dies betrifft vor allem Menschen mit erfolgreich durchlaufenem Asylverfahren. Nicht mehr bezahlt würde demnach die Teilnahme anderer Asylbewerber, Geduldeter oder zuletzt aus der Ukraine zugezogenen Menschen sowie EU-Bürgern.
Unterstützung erhielt Dobrindt laut „SZ“ von Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU). „Lange genug haben wir mit wahllosen Integrationsangeboten die falschen Signale an abgelehnte Asylbewerber gesendet, die die Pflicht haben, das Land zu verlassen“, sagte Schuster demnach. Richtig sei, zielgerichtet diejenigen zu unterstützen, die eine Bleibeperspektive in Deutschland haben.
