Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
Rekordzahlen ausländischer Ärzte füllen Spaniens Gesundheitslücken. Aber ist es genug?

Rekordzahlen ausländischer Ärzte füllen Spaniens Gesundheitslücken. Aber ist es genug?

April 24, 2026
ARD zeigt Doku über Die Toten Hosen im Mai

ARD zeigt Doku über Die Toten Hosen im Mai

April 24, 2026
Ökonomin Isabella Weber fordert Verbot von Privatflügen

Ökonomin Isabella Weber fordert Verbot von Privatflügen

April 24, 2026
Ex-Fußballprofi schüttelt König Charles die Hand

Ex-Fußballprofi schüttelt König Charles die Hand

April 24, 2026
Rentenbeiträge nachzahlen im Ruhestand: Geht das?

Rentenbeiträge nachzahlen im Ruhestand: Geht das?

April 24, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Krieg im Iran erschwert Entscheidung um Zinsen
Wirtschaft

Krieg im Iran erschwert Entscheidung um Zinsen

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 12, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Krieg im Iran erschwert Entscheidung um Zinsen

Zinsen rauf oder runter?

US-Notenbank vor historischer Entscheidung


12.03.2026 – 13:08 UhrLesedauer: 4 Min.

Jerome PowellVergrößern des Bildes

Ungewisse Zeiten für Jerome Powell: In der Vergangenheit konnte der US-Notenbank-Chef häufig einstimmige Beschlüsse präsentieren, zuletzt nicht mehr. (Quelle: Jacquelyn Martin/AP/dpa/dpa-bilder)

Der Iran-Krieg treibt Energiepreise und Inflation – während der US-Arbeitsmarkt erste Schwächesignale sendet. Für die Fed wird jede Zinsentscheidung plötzlich zum Risiko.

Der Krieg im Nahen Osten droht, die Inflation in den USA erneut anzuheizen. Die Teuerungsrate lag im Februar zwar weiterhin bei 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit auf dem Niveau vom Januar. Doch der stark gestiegene Ölpreis infolge des Iran-Kriegs könnte die Preise in den kommenden Monaten deutlich nach oben treiben.

Gleichzeitig schwächelt die Wirtschaft. Im Februar gingen 92.000 Jobs verloren, die Arbeitslosenquote stieg. Für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird die Lage damit komplizierter. Die Zentralbank entscheidet über den sogenannten Leitzins – also den Zinssatz, zu dem sich Banken Geld bei der Notenbank leihen können. Dieser beeinflusst Kredite, Investitionen und Konsum.

Doch was soll die Fed jetzt tun: Die Zinsen erhöhen und eine schwächelnde Wirtschaft weiter bremsen – oder sie senken und riskieren, dass die Inflation außer Kontrolle gerät?

Noch wirkt die Inflation relativ stabil. Die sogenannte Kerninflation – also die Preisentwicklung ohne Energie und Lebensmittel – lag zuletzt bei 2,5 Prozent. Doch Experten rechnen mit steigenden Preisen.

Der Grund: Der Iran hat die Straße von Hormus für geschlossen erklärt. Diese Meerenge ist eines der wichtigsten Nadelöhre des weltweiten Ölhandels. Die Folgen zeigen sich bereits an den Zapfsäulen. „Im landesweiten Durchschnitt sind die Benzinpreise an US-Tankstellen um knapp 15 Prozent gestiegen“, sagt Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank.

Da Motorkraftstoffe rund drei Prozent im Warenkorb der Verbraucher ausmachen, erhöht allein dieser Effekt die Inflationsrate um etwa 0,4 Prozentpunkte. Analyst Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg warnt: „Es steht zu befürchten, dass die Inflationsrate angesichts der Preissprünge bei Rohöl und Gas im Frühjahr über die Marke von drei Prozent klettern wird.“

Die Folgen des Konflikts betreffen nicht nur Energie. Auch wichtige Rohstoffe für die Landwirtschaft werden teurer. Jens Klatt, Marktanalyst beim Onlinebroker XTB, verweist auf stark gestiegene Preise für Düngemittelrohstoffe.

Der Preis für Urea – ein zentraler Bestandteil von Stickstoffdünger – stieg von etwa 470 auf bis zu 700 Dollar pro Tonne. Auch Schwefel verteuerte sich deutlich. „Wenn Lieferketten für Urea und Schwefel unterbrochen werden, steigen die Preise schnell – und das wirkt sich direkt auf die Kosten der Lebensmittelproduktion aus“, erklärt Klatt.

Für Verbraucher könnte sich das erst später bemerkbar machen. Denn steigende Düngerkosten schlagen meist erst Monate später auf die Lebensmittelpreise durch. „Sollte der Konflikt länger andauern, könnten wir in sechs bis zwölf Monaten eine neue Welle steigender Lebensmittelpreise sehen“, sagt Klatt. Global seien Preissteigerungen von 10 bis 30 Prozent denkbar.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Rentenbeiträge nachzahlen im Ruhestand: Geht das?
Wirtschaft

Rentenbeiträge nachzahlen im Ruhestand: Geht das?

April 24, 2026
Insolventer Spielwarenhändler muss Filialen schließen
Wirtschaft

Insolventer Spielwarenhändler muss Filialen schließen

April 24, 2026
Wird jetzt wirklich alles in Deutschland teurer?
Wirtschaft

Wird jetzt wirklich alles in Deutschland teurer?

April 24, 2026
Das passiert mit dem Strom
Wirtschaft

Das passiert mit dem Strom

April 24, 2026
Diese Hilfen stehen Familien zu
Wirtschaft

Diese Hilfen stehen Familien zu

April 24, 2026
Insolventer Spielwarenhändler muss Filialen schließen
Wirtschaft

Rofu: Insolventer Spielwarenhändler schließt Filialen

April 23, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
ARD zeigt Doku über Die Toten Hosen im Mai

ARD zeigt Doku über Die Toten Hosen im Mai

April 24, 2026
Ökonomin Isabella Weber fordert Verbot von Privatflügen

Ökonomin Isabella Weber fordert Verbot von Privatflügen

April 24, 2026
Ex-Fußballprofi schüttelt König Charles die Hand

Ex-Fußballprofi schüttelt König Charles die Hand

April 24, 2026
Rentenbeiträge nachzahlen im Ruhestand: Geht das?

Rentenbeiträge nachzahlen im Ruhestand: Geht das?

April 24, 2026
Darum geht es Sonntag in „Gegen die Zeit“

Darum geht es Sonntag in „Gegen die Zeit“

April 24, 2026
Neueste Beiträge
Studie deutet auf 19 Meter lange Topräuber hin

Studie deutet auf 19 Meter lange Topräuber hin

April 24, 2026
„Abkoppelung von Schocks bei fossilen Brennstoffen“: Europas Strom ist dank Solar- und Windenergie um 25 % günstiger geworden

„Abkoppelung von Schocks bei fossilen Brennstoffen“: Europas Strom ist dank Solar- und Windenergie um 25 % günstiger geworden

April 24, 2026
Start-up Talon.One für 750 Millionen Euro an Adyen verkauft

Start-up Talon.One für 750 Millionen Euro an Adyen verkauft

April 24, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.