Großeinsatz in Wien
Kreuzfahrtschiff rammt Mauer – 14 Verletzte
Aktualisiert am 24.07.2026 – 10:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Flusskreuzfahrtschiff kracht gegen eine Kaimauer und ein Schleusentor. Der Bug wird schwer beschädigt. An Bord verletzen sich mehrere Menschen.
Bei einem Unfall mit einem Kreuzfahrtschiff sind am frühen Freitagmorgen 14 Menschen verletzt worden. Einsatzkräfte rückten zu einem Großeinsatz aus, wie österreichische Medien berichteten.
Die Feuerwehr wurde demnach gegen 4 Uhr alarmiert. Das Flusskreuzfahrtschiff „MS Anna Katharina“ hatte stromaufwärts an der Schleuse Freudenau die Kaimauer und ein Schleusentor gerammt.
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Bildern zufolge dürfte der Aufprall heftig gewesen sein: Der Bug des Schiffes wurde erheblich beschädigt. Die Feuerwehr überprüfte, ob durch den Zusammenstoß Personen über Bord gegangen waren, und suchte das Wasser ab. Schließlich stellte sich heraus, dass dies nicht der Fall war. Auch rissen keine Lecks auf.
Unglück mit Kreuzfahrtschiff: Keine Schwerverletzten
Verletzte gab es dennoch: Die Passagiere, vor allem Österreicher und Deutsche, dürften durch die Erschütterung gestürzt sein, hieß es. Sechs der insgesamt 14 Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Alle Verletzungen seien aber relativ leicht, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte: „Es gab keine Schwerverletzten, niemand war in kritischem Zustand.“
Die Patienten erlitten demnach Prellungen und klagten über Schmerzen im Rücken-, Brust- und Nackenbereich. An Bord der „MS Anna Katharina“ befanden sich den Berichten zufolge zum Unglückszeitpunkt rund 200 Menschen. Das Unglück ereignete sich während einer siebentägigen Donaufahrt von Passau und zurück mit Zwischenstopps unter anderem in Wien, Budapest, Bratislava und Linz.









