Anlegemanöver verzögert
Kreuzfahrtschiff kollidiert offenbar mit Wal
18.09.2026 – 13:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein toter Wal verzögert die Abläufe auf einem Kreuzfahrtschiff in Alaska. Der Reiseveranstalter zeigt sich betroffen.
Am Bug eines norwegischen Kreuzfahrtschiffs ist in Alaska ein toter Finnwal entdeckt worden. Wie mehrere Medien berichteten, schlugen Crewmitglieder am Donnerstagmorgen Alarm und informierten die Passagiere über den Fund. Die „Norwegian Joy“ hatte gerade am Hafen von Sitka anlegen wollen – der Vorgang verzögerte sich durch den Zwischenfall.
Eine Passagierin sagte dem Medium „My Northwest“, der Wal sei anschließend mit einem extra angeforderten Boot der Küstenwache vom Kreuzfahrtschiff weggezogen worden. Das Tier habe eine sichtbare Wunde am Hinterteil aufgewiesen. „Mir tut der Wal wirklich leid, und mir tut der Kapitän auch leid“, sagte die Zeugin.
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Experten untersuchen toten Wal
Der Kreuzfahrtriese Norwegian Cruise Lines äußerte sich laut „Cruise Hive“ bestürzt über den Tod des Wals. „Wir sind zutiefst betrübt über diese Situation und kooperieren im Rahmen des Bewertungsprozesses mit den zuständigen Behörden sowie allen relevanten Wissenschaftlern und Wildtierexperten.“
Die US-Meeresschutzbehörde bestätigte den Fall laut dem Branchenportal „Schiffe und Kreuzfahrten“. Experten seien noch am selben Tag in die Region gereist, um das Tier zu untersuchen. Ob der Wal zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Kollision mit dem Schiff bereits tot war, blieb zunächst unklar.
Finnwale können über 20 Meter lang werden und gelten als bedroht. Sie kommen in nahezu allen Ozeanen vor.
