Frag t-online
Reisekrankenversicherung per Kreditkarte: Reicht das?
Aktualisiert am 06.11.2025 – 08:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute geht es um Reisekrankenversicherungen.
Wer gerne reist und das öfters außerhalb von Europa, sollte eine Reisekrankenversicherung abschließen. Diese sind meistens günstig und decken im Notfall hohe Behandlungskosten und den Rücktransport nach Deutschland ab. Viele Anbieter werben damit, dass ihre Kreditkartenverträge eine solche Versicherung beinhalten. Eine t-online-Leserin wollte wissen, ob der Versicherungsschutz über die Kreditkarte ausreicht.
Die kurze Antwort lautet: Nein, er reicht meistens nicht aus. Um es genau zu wissen, müssten Sie die Konditionen der Versicherung, die mit der Kreditkarte gewährt wird, genau prüfen. Häufige Probleme, die man im Kleingedruckten mit der Reiseversicherung über eine Kreditkarte findet, sind:
Fazit: Die Versicherungsbedingungen können nicht ganz eindeutig formuliert sein. Dies gibt dem Versicherer den Spielraum, den Schadensfall entsprechend „versicherungsfreundlich“ zu interpretieren.
Verbraucherschützer empfehlen daher, separat eine private Auslandsreiseversicherung abzuschließen. Diese ist meist nicht besonders teuer: Es gibt gute Versicherungen für unter zehn Euro im Jahr, Familien können sich oft zusammen für rund 30 Euro versichern. Der Leistungsumfang ist meistens besser. Eine gute Adresse zum Vergleichen verschiedener Angebote ist „Finanztip“. Dort werden regelmäßig die besten Angebote verglichen und Empfehlungen ausgesprochen.
Kreditkartenanbieter stellen häufig ein gesamtes Paket an Versicherungen zur Verfügung, nicht nur die Auslandsreiseversicherung. Zum Beispiel sind Reiserücktrittsversicherungen, Gepäckversicherungen und Verspätungsversicherungen häufig inklusive. Auch hier lohnt sich der Blick auf die Konditionen und insbesondere auf die Höhe der Selbstbeteiligung.











