„Schlimmste Nachricht meines Lebens“
Biathlon-Trainer macht Krebserkrankung öffentlich
11.03.2026 – 19:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Sverre Olsbu Røiseland, Trainer der deutschen Biathletinnen, hat eine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Der 35-Jährige wurde schon operiert.
Die Olympischen Winterspiele verliefen aus Sicht des deutschen Biathlonteams ernüchternd, die DSV-Profis sammelten lediglich eine Medaille ein. Für Trainer Sverre Olsbu Røiseland folgte die viel schlimmere Nachricht aber erst nach den Spielen: Der Norweger erhielt die Diagnose Hodenkrebs. Der 35-Jährige wurde bereits operiert und meldet sich mit einer persönlichen Botschaft aus dem Krankenbett.
Bei Instagram schrieb Røiseland: „Hodenkrebs wurde bei mir diagnostiziert. Die schlimmste Nachricht meines Lebens!“ Geplant hatte er nach Olympia eine Erholungswoche bei seiner Familie in Norwegen. Dazu kam es nicht. „Stattdessen erhielt ich eine Nachricht, die alles veränderte“, schrieb er. Und weiter: „Zum Glück haben wir ein fantastisches Gesundheitssystem, sodass ich kurz nach der Diagnose operiert werden konnte.“
Die Operation sei „sehr gut“ verlaufen, „und es gibt keine Anzeichen dafür, dass der Krebs gestreut hat“. Dazu postete Røiseland ein Foto aus dem Krankenbett – mit einem Daumen nach oben. Zahlreiche Weggefährten wünschten ihm gute Besserung.
Røiseland betreut das deutsche Biathlon-Frauenteam seit dem Frühjahr 2022 gemeinsam mit Kristian Mehringer. Er freue sich darauf, bald wieder beim Team zu sein. „Etwas angeschlagen, aber bereit für den Einsatz“, schrieb er. Seinen Followern gab er noch einen Rat mit: „Geht zur Vorsorgeuntersuchung! Wenn man es frühzeitig erkennt, ist die Prognose sehr gut.“
Ab Donnerstag findet der vorletzte Biathlon-Weltcup des Winters in Estland statt. In der kommenden Woche steigt das Weltcup-Finale am Holmenkollen in Oslo.










