Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Landtag Sachsen-Anhalt: Wer wählt den AfD-Politiker?

Oktober 6, 2026

Fans belästigen Frau von Ramos mit Online-Kommentaren

Oktober 6, 2026

Plastiksteuer ab 2027 geplant: Regierung nennt Details

Oktober 6, 2026

„Promi Big Brother“ geht los – und Kim Virginia hat schon genug

Oktober 6, 2026

Homosexuelles Paar in Bremen attackiert – zehnköpfige Gruppe auf der Flucht

Oktober 6, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Kreatinin allein reicht bei Herzpatienten nicht
Gesundheit

Kreatinin allein reicht bei Herzpatienten nicht

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 8, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Nierenkrankheit bleibt oft unbemerkt

Dieser Blutwert kann bei Herzpatienten trügerisch sein


08.09.2026 – 15:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Mann beim Arzt (Symbolbild): Ein normaler Kreatininwert schließt eine beginnende Nierenerkrankung nicht sicher aus. (Quelle: andresr/getty-images-bilder)

Eine chronische Nierenkrankheit bleibt bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig unentdeckt. Denn der Nierenwert Kreatinin reicht zur Früherkennung nicht aus, warnt eine Fachgesellschaft.

Herz und Nieren sind eng miteinander verbunden: Eine eingeschränkte Nierenfunktion belastet das Herz und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche. Umgekehrt können etwa Bluthochdruck und Herzschwäche die Nieren schädigen.

Besonders häufig tritt eine chronische Nierenkrankheit bei Menschen mit Herzschwäche auf: Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) ist etwa jeder Zweite davon betroffen, oft ohne es zu wissen. Sie fordert deshalb, bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch immer an die Nierenfunktion zu denken.

Kreatinin kann zu spät auffällig werden

Gerade in frühen Stadien verursacht eine chronische Nierenkrankheit häufig keine eindeutigen Beschwerden. Bei Blutuntersuchungen wird deshalb oft routinemäßig der Kreatininwert bestimmt. Er gibt Hinweise darauf, wie gut die Nieren Abfallstoffe aus dem Blut entfernen. Für die Früherkennung allein genügt er jedoch nicht.

„Der Wert wird häufig erst auffällig, wenn die Nierenfunktion bereits erheblich eingeschränkt ist“, erklärt die Nephrologin Sibylle von Vietinghoff. Eine leicht oder mittelgradig eingeschränkte Nierenfunktion kann so unentdeckt bleiben.

Dabei ist das bereits relevant: Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt bei einer chronischen Nierenkrankheit schon lange vor einem möglichen Nierenversagen oder einer Dialyse, einem Blutreinigungsverfahren, das die lebenswichtigen Funktionen der Nieren übernimmt.

Blut und Urin gemeinsam untersuchen

Für eine bessere Einschätzung sollte deshalb zusätzlich zu Kreatinin die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) bestimmt werden. Der Laborwert gibt an, wie gut die Nieren das Blut filtern, und erlaubt eine genauere Beurteilung ihrer Leistungsfähigkeit.

Hinzu kommt eine Urinuntersuchung: Der Albumin-Kreatinin-Quotient (UACR) zeigt, ob vermehrt Albumin über die Nieren ausgeschieden wird. Das Eiweiß befindet sich normalerweise kaum im Urin. Eine erhöhte Ausscheidung kann auf eine Schädigung der Nierenfilter hinweisen. „Die Urindiagnostik ist genauso wichtig wie die Blutdiagnostik“, betont von Vietinghoff.

Frühe Diagnose kann Behandlung beeinflussen

Die kombinierte Betrachtung von eGFR und UACR ermöglicht eine genauere Einschätzung des Risikos. Das kann auch für die Behandlung wichtig sein, etwa bei der Auswahl und Dosierung von Medikamenten.

Bereits entstandene Nierenschäden lassen sich häufig kaum rückgängig machen. Aber die Behandlungsmöglichkeiten haben sich deutlich verbessert. Neue Medikamente können sowohl Herz als auch Nieren schützen und das Fortschreiten der Erkrankung bremsen. Daher gewinnt die Früherkennung immer mehr an Bedeutung. „Gerade weil heute wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, müssen wir die Zusammenhänge zwischen Niere und Herz früh erkennen“, sagt von Vietinghoff.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Gesundheit

Bauchspeicheldrüsenentzündung: Symptome bei der Frau

Oktober 6, 2026
Gesundheit

Abnehmtablette statt Spritze? Apotheken melden bisher geringe Nachfrage

Oktober 6, 2026
Gesundheit

Optogenetik – Lichtschalter im Gehirn steuern Nerven

Oktober 5, 2026
Gesundheit

Wie gefährlich ist die Krankheit heute?

Oktober 5, 2026
Gesundheit

Ab wann – und für wen ist der Impfschutz wichtig?

Oktober 5, 2026
Gesundheit

An diesem Tag wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt

Oktober 5, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Fans belästigen Frau von Ramos mit Online-Kommentaren

Oktober 6, 2026

Plastiksteuer ab 2027 geplant: Regierung nennt Details

Oktober 6, 2026

„Promi Big Brother“ geht los – und Kim Virginia hat schon genug

Oktober 6, 2026

Homosexuelles Paar in Bremen attackiert – zehnköpfige Gruppe auf der Flucht

Oktober 6, 2026

Bauchspeicheldrüsenentzündung: Symptome bei der Frau

Oktober 6, 2026
Neueste Beiträge

Wann Auto-fahren nicht erlaubt ist

Oktober 6, 2026

Zugverkehr in Köln gestört – Ausfälle am Dienstag

Oktober 6, 2026

Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt sprunghaft an

Oktober 6, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.