Aus dem Raum Köln

Weiterer krankgeschriebener Lehrer soll Regeln missachtet haben


Aktualisiert am 27.02.2026 – 11:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Mädchen meldet sich im Unterricht (Symbolbild): Im Raum Köln hat die Bezirksregierung ein Verfahren gegen einen weiteren Lehrer eingeleitet, der sich trotz Krankschreibung nicht an gesetzliche Vorlagen gehalten haben soll.

Ein Mädchen meldet sich im Unterricht (Symbolbild): Im Raum Köln hat die Bezirksregierung ein Verfahren gegen einen weiteren Lehrer eingeleitet, der sich trotz Krankschreibung nicht an gesetzliche Vorlagen gehalten haben soll. (Quelle: Florian Gaertner/photothek.net)

Ein Lehrer aus dem Raum Köln soll trotz Krankschreibung an zwei TV-Kochshows teilgenommen haben. Nun wird ein weiterer Fall bekannt.

Ein weiterer Lehrer aus dem Großraum Köln muss sich wegen einer Krankschreibung gegenüber der Bezirksregierung verantworten. Die Verantwortlichen hätten ein Disziplinarverfahren gegen die betroffene Lehrkraft eingeleitet, bestätigte ein Sprecher auf Anfrage der Kölner Redaktion von t-online. Konkret geht es darum, ob diese trotz Krankschreibung unerlaubte Aktivitäten ausgeübt haben könnte.

Es ist der zweite Fall binnen weniger Monate, in dem die Bezirksregierung ein solches Verfahren eingeleitet hatte. Im Oktober war der Fall eines Lehrers bekannt geworden, der trotz einer Krankschreibung an zwei TV-Kochshows teilgenommen haben soll. Nach mehreren Hinweisen leitete die Bezirksregierung Köln ebenfalls ein Disziplinarverfahren ein. Die betroffene Schule hatte damals auf Anfrage an die Bezirksregierung verwiesen.

Laut einer Untersuchung der Landesregierung aus dem vergangenen Herbst sind derzeit 588 Lehrkräfte in NRW seit mehr als einem Jahr krankgeschrieben. 14 von ihnen bereits seit fünf Jahren. Normalerweise muss nach drei Monaten eine amtsärztliche Untersuchung erfolgen. Allerdings werden nur 55 Prozent der Betroffenen überhaupt zum Amtsarzt geschickt.

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