Peugeot

Studie für Paris: Nach mehr als zehn Jahren lässt Peugeot seinen Sportwagen RCZ wieder aufleben. (Quelle: Peugeot)

2009 überraschte Peugeot auf der IAA mit einem 2+2-sitzigen Sportcoupé, das bis 2015 gebaut wurde. Nun zeigen die Franzosen eine Studie für einen Nachfolger des RCZ: deutlich klarer und reduzierter im Design und vollelektrisch angetrieben. Die E-Maschine leistet 368 kW/500 PS.

Lediglich das ikonische „Bubble Roof“, also ein Dach, das wie eine Blase geformt ist, schlägt noch eine Designbrücke zum ehemaligen Verbrenner-RCZ. Technisch baut der Neuling auf der modularen STLA-One-Plattform des Stellantis-Konzerns auf. Peugeots Ingenieure entschieden sich für eine Feststoffbatterie in Verbindung mit einem 1.000-Volt-System. Markt- und serienreif sind die neuartigen Akkuzellen zwar noch nicht, doch ein Prototypenstadium für ein Einzelstück ist allemal möglich. Festkörperbatterien besitzen eine höhere Energiedichte, speichern also mehr Strom auf kleinerem Raum. Nur zehn Minuten sollen vergehen, die Zellen von zehn auf 80 Prozent ihrer Kapazität zu laden. Ob der Vision in ein, zwei Jahren ein käuflicher Sportwagen folgt, wird noch nicht verraten.

Darüber hinaus nutzt Peugeot seine Heimmesse für den Auftritt der aktuellen Modellpalette. Im Fokus stehen der neue 308, der 408 sowie der elektrische E-208 GTi. Außerdem zeigt die Marke den Langstreckenrennwagen 9X8 aus der WEC. Und mit der Studie E-T16 stellt Peugeot eine Hommage an das Rallyeauto 205 auf die Räder.

Renault

Renault reist mit einem der größten Messeauftritte nach Paris. Neben der aktuellen Elektro- und Hybridpalette will die Marke mehrere Konzeptfahrzeuge wie den R8 Gordini präsentieren und einen Ausblick auf ihre weitere Designsprache geben.

Ein Klassiker, exklusiv neu interpretiert: Der elektrifizierte R8 Gordini von Renault bleibt wohl ein Showcar. (Quelle: Renault/dpa-tmn/dpa-bilder)

Nach den elektrischen Neuauflagen von R4 und R5 nehmen sich die Franzosen nun den Espace von 1984 für ein weiteres Concept Car zum Vorbild. Die vollelektrische Studie E-Space Concept hat in Paris ebenfalls Premiere.

Der 4,70 Meter lange, 2,02 Meter breite und 1,67 Meter hohe Van greift die Proportionen des Ur-Espace auf, kombiniert sie aber mit kurzen Überhängen, 23-Zoll-Rädern und einer LED-Lichtsignatur. Im Innenraum finden sich sechs Einzelsitze auf ebenem Boden. Die Plätze in der zweiten Reihe lassen sich um 180 Grad drehen, sodass sich die Passagiere gegenübersitzen können. Alternativ werden die umgeklappten Sitze zu einem großen Tisch. Einen Ausblick auf die künftige Renault-Bedienlogik gibt das Cockpit mit seinem 1,13 Meter breiten Panoramadisplay. Bedient wird es über zwei kleinere, schwenkbare Touchscreens am Lenkrad. Der Breitwandbildschirm soll künftig auch in Serienmodellen zum Einsatz kommen, zuerst bei den nächsten Generationen von Rafale und Scenic.

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