Am unteren Ende stehen Städte wie Hamm und Offenbach am Main. Dort liegt die Zahl der Werkstätten deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Auch Ingolstadt und Mainz gehören zu den schwächer versorgten Städten. Für Radfahrer kann das längere Wege oder Wartezeiten bedeuten.

Ein klarer Zusammenhang zeigt sich zumindest in der Tendenz: Städte mit hoher Werkstattdichte liegen häufig auch preislich unter dem Durchschnitt. Freiburg, Heidelberg und Oldenburg sind Beispiele dafür.

Allerdings gilt diese Regel nicht durchgehend. Münster etwa weist eine hohe Dichte auf, liegt beim Preis aber leicht über dem Durchschnitt. Umgekehrt gehört Hamm zu den Städten mit geringer Auswahl, zählt aber zu den günstigeren Standorten. Neben dem Angebot spielen offenbar auch Faktoren wie Mietkosten und lokale Lohnstrukturen eine Rolle bei der Preisgestaltung, heißt es in der Studie.

Für die Analyse wurden zwischen März und April 2026 insgesamt 32 Städte untersucht. Pro Stadt wurden bis zu zehn Fahrradwerkstätten kontaktiert, insgesamt mehr als 300 Betriebe. Zusätzlich wurden über 2.850 Fahrradläden und Werkstätten über Google Maps erfasst. Die Preise beziehen sich auf eine standardisierte Inspektion eines drei Jahre alten Gravelbikes (eines geländegängigen Fahrrads) ohne Materialkosten. Aus den Einzelpreisen wurde je Stadt ein Durchschnittswert berechnet.

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