In Steffi Grafs Fußstapfen
34 Jahre Warten – jetzt landet diese Hamburgerin den Coup
Aktualisiert am 27.07.2026 – 06:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Großer Heim-Triumph am Rothenbaum: Tamara Korpatsch gewinnt die Hamburg Ladies Open. Damit gelingt ihr etwas, das zuletzt einer Tennis-Legende glückte.
Tamara Korpatsch hat sich ihren großen Traum erfüllt und die Hamburg Ladies Open gewonnen. Im Endspiel des WTA-250-Turniers in ihrer Heimatstadt setzte sich die 31-Jährige mit 6:3, 6:3 gegen Anna Bondar aus Ungarn durch und trat damit in die Fußstapfen von Steffi Graf. Die Tennis-Legende hatte 1992 für den letzten deutschen Triumph am Rothenbaum gesorgt.
Für ihren zweiten Titel auf der WTA-Tour kassierte Korpatsch 32.520 Euro Preisgeld und machte einen großen Sprung in der Weltrangliste, in der sie zum ersten Mal in ihrer Karriere unter den Top 50 geführt wird.
Korpatsch macht im zweiten Satz mit erstem Matchball alles klar
Die Hamburgerin begann die Partie hoch konzentriert und erspielte sich auf dem gut besuchten Centre Court schnell eine 3:0-Führung. Zwar verkürzte Bondar nach einem Break auf 3:4, doch der Deutschen gelang postwendend das Re-Break und kurz danach der Satzgewinn. Im zweiten Durchgang nahm Korpatsch ihrer Rivalin das Aufschlagspiel zum 3:2 und nutzte dann im neunten Spiel ihren ersten Matchball zum umjubelten Sieg.
Zuvor waren auf dem Centre Court Turnierbotschafterin Andrea Petković und die frühere Weltranglisten-Erste und fünfmalige Grand-Slam-Siegerin Martina Hingis in einem Showmatch aufeinandergetroffen. Die beiden ehemaligen Weltklasse-Spielerinnen hatten sichtlich Spaß an dem Duell, das Hingis am Ende in drei verkürzten Sätzen für sich entschied.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Bei den zum ersten Mal im Rahmen der Veranstaltung ausgetragenen Hamburg Wheelchair Open bezwang Lizzy de Greef in dem niederländischen Finalduell Aniek van Koot mit 6:2 und 6:2.
Tamara Korpatsch: „Ohne euch hätte ich das nicht geschafft“
„Ich bin super stolz darauf, dass ich mein Heimturnier gewinnen konnte und ich würde mich gern bei allen bedanken für den Support“, sagte die Hamburgerin in einer Instagram-Story, die sie nach dem Sieg auf der Social-Media-Plattform teilte. Und weiter: „Ohne euch hätte ich das nicht geschafft.“
Glücklich über den Sieg der Lokalmatadorin zeigte sich auch Petković. „Sie stand so ein bisschen im Schatten, deswegen ist es jetzt wirklich schon fast zu schön, um wahr zu sein, dass sie hier in ihrer Heimat den großen Triumph für sich feiern konnte.“
