Ab April

Die Telekom erhöht weitere Tarife


16.02.2026 – 13:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Telekom bietet in ihren Mobilfunktarifen zusätzliche SIM-Karten zur Hauptkarte an. (Symbolbild) (Quelle: Thomas Trutschel/imago-images-bilder)

Im April erhöht die Telekom nicht nur die Preise für ältere DSL-Verträge, auch MultiSIM-Karten sollen teurer werden. Bestandskunden sind ebenfalls betroffen.

Die Tarifänderungen bei der Deutschen Telekom gehen weiter: Nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen seine Preise für ältere DSL-Verträge erhöht, müssen ab April auch Besitzer von MultiSIM-Karten mehr als bislang zahlen. Die Telekom bestätigte dem Portal „Teltarif“ eine entsprechende Preiserhöhung um zwei Euro.

Demnach „kosten MultiSIM-Karten ab 1. April monatlich 6,95 Euro“, heißt es. Bislang mussten Telekom-Kunden dafür 4,95 Euro pro Monat zahlen. Von der Preiserhöhung seien „auch kostenpflichtige Karten von Bestandskunden betroffen, die vor dem 1. April aktiviert wurden oder noch werden“, heißt es weiter.

Von der Preiserhöhung nicht betroffen seien kostenlose MultiSIM-Karten bei einigen Mobilfunktarifen der Telekom. „Teltarif“ schreibt, dass bei den Tarifen „MagentaMobil L“ eine MultiSIM und bei „MagentaMobil XL“ zwei Karten weiterhin kostenlos dazugebucht werden könnten.

Wie bei anderen Anbietern auch, handelt es sich bei der sogenannten MultiSIM nicht um einen neuen Vertrag mit eigener Rufnummer. Mit den zusätzlichen SIM-Karten können Kunden mehrere mobile Geräte gleichzeitig mit einer einzigen Rufnummer nutzen.

Wer mit der Preiserhöhung nicht einverstanden sei, habe ein Sonderkündigungsrecht, zitiert „Teletarif“ die Pressestelle der Telekom.

Der Konzern hatte erst vergangene Woche in einer E-Mail an seine Kunden mitgeteilt, die Preise für DSL-Verträge erhöhen zu wollen, die vor April 2023 abgeschlossen wurden. Betroffen sind Tarife wie MagentaZuhause oder Call & Surf, die dann monatlich zwei Euro mehr kosten sollen.

Die Telekom begründete die Preiserhöhung mit gestiegenen Kosten für „Betrieb und Nutzung unseres Netzes sowie Servicedienstleistungen“. Trotz dieser Entwicklungen seien die Preise „über viele Jahre stabil gehalten“ worden. Nun „ist es leider notwendig, eine Anpassung vorzunehmen“, hieß es in der E-Mail weiter.

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