Statt Milch
Kondensmilch, Kaffeesahne, Kaffeemilch: Was sind die Unterschiede?
Aktualisiert am 02.11.2025 – 16:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine leckere Tasse Kaffee wird für viele erst mit einem Schluck Kondensmilch oder Kaffeesahne perfekt. Worin unterscheiden sich die Produkte? Und was ist Kaffeemilch?
Der bittere Geschmack von Kaffee oder Tee wird durch die Zugabe von Kondensmilch gemildert. Doch auch Kaffeesahne oder Kaffeemilch ist eine beliebte Zugabe, wenn gerade keine frische oder haltbare Milch vorhanden ist. Worin unterscheiden sich die Molkereiprodukte?
Kondensmilch ist etwas dickflüssiger. Dies liegt daran, dass die Milch auf 40 bis 80 Grad erhitzt wird. Dadurch kondensiert sie und ihr Wassergehalt verringert sich. Ein weiterer Nebeneffekt des Erhitzens: Sie erhält einen leichten Karamellgeschmack. Häufig werden der Kondensmilch Trockenmilcherzeugnisse oder Zucker hinzugefügt. Anschließend wird die Kondensmilch auf bis zu 100 Grad Celsius erhitzt und dadurch sterilisiert. Somit ist sie länger haltbar – auch ungekühlt.
Der Fettgehalt der Kondensmilch liegt zwischen vier und zehn Prozent. Es gibt jedoch auch Produkte mit einem Fettgehalt von einem Prozent. Sie wurden mit Magermilch hergestellt.
Kaffeesahne besteht aus reiner Sahne, allerdings mit einem geringeren Fettanteil. Im Gegensatz zu Kondensmilch wird sie nicht kondensiert, sondern lediglich auf 120 Grad Celsius erhitzt, damit sie länger haltbar ist. Dennoch sollte sie in einigen Fällen nur gekühlt aufbewahrt werden. Kaffeesahne wird aus Süßrahm und Magermilch hergestellt. Durch die unterschiedliche Zugabe der beiden Zutaten lässt sich sowohl der Fett- als auch der Zuckergehalt und somit der Geschmack verändern. Kaffeesahne werden keine Trockenmilcherzeugnisse zugesetzt.











