t-online-Umfrage
Kölner Lichter: Sollen Drohnen das Feuerwerk ersetzen?
16.07.2026 – 14:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Kölner Lichter bringen auch in diesem Jahr ein großes Feuerwerk an den Rhein. Erstmals werden auch Drohnen Teil der Show – und könnten zeigen, wie die Veranstaltung künftig aussehen kann.
Wenn am 1. August die Kölner Lichter den Himmel über dem Rhein erhellen, werden wieder Hunderttausende Besucher an den Ufern erwartet. Das musiksynchrone Höhenfeuerwerk wird um 23 Uhr von zwei Schiffen zwischen Bastei und Tanzbrunnen abgeschossen.
Doch in diesem Jahr verändert sich das traditionsreiche Spektakel. Erstmals ergänzen Drohnen das Feuerwerk. Die Fluggeräte sollen Teil der Inszenierung werden und mit leuchtenden Bildern am Nachthimmel eine zusätzliche Kunstform schaffen. Die Veranstalter sprechen von einer Verbindung moderner Technik mit klassischer Pyrotechnik.
Damit öffnet sich eine Debatte, die seit Jahren rund um große Feuerwerke geführt wird: Sind die farbenprächtigen Explosionen noch zeitgemäß – oder sollten sie zunehmend durch leisere und emissionsärmere Lichtshows ersetzt werden?
Kölner Lichter: Feuerwerk begeistert – und belastet
Für viele dürfte gerade das Zusammenspiel von Musik und Pyrotechnik den besonderen Reiz der Veranstaltung ausmachen. Kritiker verweisen dagegen auf die Folgen für Umwelt, Tiere und Anwohner.
Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern entstehen Feinstaub, Müll und erheblicher Lärm. Nach Angaben des Umweltbundesamtes setzt Feuerwerk in Deutschland jährlich rund 2.050 Tonnen Feinstaub frei – den größten Teil zwar an Silvester, grundsätzlich entstehen die Emissionen aber bei jedem pyrotechnischen Spektakel.
Auch Tiere können durch plötzliche Lichtblitze und Detonationen aufgeschreckt werden. Naturschutzverbände weisen insbesondere auf die Belastung für Vögel und andere Wildtiere hin.
Deshalb fragt die Kölner Redaktion von t-online:
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Nach der sechsjährigen Pause hatten die Kölner Lichter 2025 erstmals wieder stattgefunden und zahlreiche Menschen an den Rhein gelockt.