„Natürlich müssen wir an der Stabilität arbeiten“

Löw glaubt nicht an WM-Titel: Kimmich reagiert


16.06.2026 – 20:50 UhrLesedauer: 2 Min.

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Joshua Kimmich: Der DFB-Kapitän feierte mit der deutschen Mannschaft einen furiosen WM-Auftakt. (Quelle: IMAGO/Bahho Kara/imago)

Joachim Löw sieht das DFB-Team nicht bereit für den WM-Titel. t-online konfrontiert Joshua Kimmich mit den Aussagen seines Ex-Trainers. Der Kapitän gibt sich diplomatisch.

Aus dem DFB-Quartier in Winston-Salem berichtet William Laing

Mit dem 7:1 über Curaçao hat die deutsche Nationalmannschaft am vergangenen Sonntag die Grundlage für einen erfolgreichen Turnierverlauf bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko gelegt. Ex-Bundestrainer Joachim Löw hält die DFB-Elf trotzdem noch nicht bereit für den ganz großen Wurf. Bei TikTok sagte der 66-Jährige in der Liveshow „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ unter anderem: „Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen.“

Am Dienstag konfrontierte t-online nun Joshua Kimmich mit den Aussagen Löws. Der DFB-Kapitän ging nicht direkt auf die Worte seines langjährigen Nationaltrainers ein. Vielmehr versuchte sich Kimmich in einer diplomatischen Antwort.

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Joachim Löw: Als Bundestrainer betreute er das DFB-Team zwischen 2006 und 2021. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Max Vincen/imago)

„Wir haben jetzt das erste Spiel gemacht, gegen einen Gegner, der sicherlich nicht das Weltklasse-Niveau hat“, erklärte der Bayern-Star mit Blick auf das Auftaktmatch in Houston. „Es werden jetzt ein paar Prüfsteine auf uns zukommen, wonach man dann auch eher erkennen kann, wo wir stehen.“ Am kommenden Samstag trifft Deutschland in Toronto auf die Elfenbeinküste, den Afrikameister von 2024 (ab 22 Uhr im t-online-Liveticker). Im Anschluss geht es im letzten Gruppenspiel in East Rutherford gegen Ecuador, den Zweitplatzierten der Südamerika-Qualifikation.

Gegentor gegen Curaçao: „Wir dürfen nicht so viel zulassen“

Das Vertrauen, auch die kommenden Aufgaben zu lösen, ist bei Kimmich derweil groß. „Ich glaube, dass wir schon sehr große Qualitäten haben, um sehr, sehr vielen Gegnern auch wehtun zu können“, betonte er, räumte gleichzeitig aber auch ein: „Natürlich müssen wir an der Stabilität arbeiten. Wir dürfen nicht so viel zulassen, müssen auch weniger Gegentore bekommen.“ Ein Gegentreffer gegen einen kleinen Kontrahenten wie Curaçao dürfe nicht passieren.

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