Berliner Schule

Bericht: Schüler sollen KI-Nacktbilder erstellt haben

24.06.2026 – 19:27 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Person mit Smartphone (Symbolbild): An einer Berliner Schule sollen laut einer Zeitung generierte Nacktbilder verschickt worden sein. (Quelle: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild/dpa)

An der Heinz-Brandt-Schule sollen zwei Jugendliche KI-generierte Nacktbilder von Mitschülerinnen erstellt haben. Die Polizei ermittelt – auch gegen die Schüler.

An der Heinz-Brandt-Schule in Berlin-Weißensee sind zwei Schüler suspendiert worden. Das berichtete die „Berliner Morgenpost“ am Mittwoch unter Berufung auf ein schulinternes Schreiben.

Den beiden Jugendlichen wird vorgeworfen, KI-generierte sexualisierte Nacktbilder von Mitschülerinnen erstellt und geteilt zu haben. Mindestens drei Fälle sollen ihnen zur Last fallen. Die Schulleitung habe am vergangenen Freitag von den Vorfällen erfahren und danach die Polizei informiert. Diese ermittele nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft.

Die Schulleitung bezeichne die Taten als „massiven Angriff auf die Persönlichkeitsrechte“ der betroffenen Schülerinnen sowie als „Form sexualisierter Gewalt“. Schulische Maßnahmen seien auch gegen Schüler verhängt worden, die von den Bildern wussten, ohne dies zu melden. Die Bildungssenatsverwaltung habe die Vorfälle und die laufenden Ermittlungen bestätigt.

Weitere Details zu den Ermittlungen nannte die Zeitung nicht. Die Schulleitung habe eine Anfrage der Redaktion unbeantwortet gelassen; auch die Polizei habe keine Auskunft erteilt.

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