Katja Burkard lässt Bahn-Dampf ab: „Für 100 Euro auf dem Boden sitzen“ | Unterhaltung

Von wegen, Promis reisen nur First Class!

Wer meint, dass Stars und bekannte TV-Gesichter ausschließlich mit dem Luxus-Flieger chauffiert werden, irrt sich. RTL-Moderatorin Katja Burkard (57) reist auch mit dem Zug, zweite Klasse. Ganz bodenständig – im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn Bahnfahren ist bekanntlich so eine Sache. Gerade im Sommer reiht sich aktuell ein Chaos-Tag an den nächsten.

Katja Burkard moderiert unter anderem bei RTL das Mittags-Magazin „Punkt 12“

Foto: ddp socialmediaservice

Mit dem 9-Euro-Fiasko hat Burkards Erlebnis aber erst mal nichts zu tun. Denn die Moderatorin („Punkt 12“) erzählt in ihrer Instagram-Story, sie hätte sich ein ICE-Ticket gekauft. Für knapp 100 Euro ging es in der zweiten Klasse am Donnerstag von Berlin nach Köln.

Ganz schön viel Geld, das sich die Bahn da kosten lässt. Was die Moderatorin dafür bekommen hat: einen Platz im Gang auf dem Boden. Immerhin … bei nicht wenigen 9-Euro-Zügen sind ja schon die Stehplätze begehrt.

Katja Burkard grüßt ihre Follower aus dem ICE – aus der Bodenklasse

Katja Burkard grüßt ihre Follower aus dem ICE – aus der Bodenklasse

Foto: Instagram/Katja Burkhard

Ob Burkard eine Sitzplatzreservierung hatte, sagt sie nicht. Angeblich sei ihr Zug ausgefallen und ihr somit ein kleinerer ICE zugeteilt worden, in dem es nicht genug Plätze gab.

„Knapp 100 Euro bezahlt, aber kein Sitzplatz mehr in der 2. Klasse! Wie kann ein Unternehmen etwas verkaufen, was es gar nicht hat?“ Burkard lässt Dampf ab!

Welchen Zug-Ausfall Burkard meint, ist nicht ganz genau bekannt. Der kleinere ICE 654 war nach BILD-Informationen immerhin nicht von Pannen oder Störungen betroffen. Aber da sich mehrere Leute nun mal in den Zug quetschen mussten, war der vermutlich noch voller, als eh schon.

Fakt ist: Nicht nur die stinksaure Moderatorin, auch andere Reisende saßen auf dem Boden der Tatsachen fest. Burkard fragte eine andere Reisende mit BahnCard. Auch sie hatte keinen Anspruch mehr auf einen Platz.

Volle Bahnsteige und Züge sind zurzeit keine Seltenheit, Sitzplätze sind ohne Reservierung Mangelware

Volle Bahnsteige und Züge sind zurzeit keine Seltenheit, Sitzplätze sind ohne Reservierung Mangelware

Foto: Georg Wendt/dpa

Was auch für die erste Klasse galt, wo Burkard zwar freie Sitze fand, die sie aber prompt wieder verlassen musste. Trotzdem lässt sie das Bahnpersonal von ihrer Wutrede außen vor: „Ihr seid super! (…) Ihr könnt nichts dafür!“, so die Moderatorin.

Dann die Wende: Nach knapp eineinhalb Stunden Fahrt meldet sich Burkard wieder. Sitzend! Ein Platz wurde frei. Der ICE 654 kam laut Fahrplan mit 10 Minuten Verspätung um 11:18 Uhr in Köln an. Ob Katja Burkard ihren Sitz bis dahin behalten durfte, bleibt erst mal ein Geheimnis.

Ein Bahn-Fan wird die Mittags-Moderatorin wohl nicht mehr. Auch am Dienstag wütete Burkard nach einer Zug-Verspätung über die Deutsche Bahn auf Instagram: „Ich verstehe das einfach nicht, wie ein Unternehmen so beschissen sein kann.“

Nächstes Mal dann vielleicht doch der Flieger …

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