Spenden nach Tod von US-Star gesammelt

„Falsche Vorstellung, dass Schauspieler reich sind“


24.02.2026 – 15:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Kate Walsh: Sie war mit Eric Dane in „Grey’s Anatomy“ zu sehen. (Quelle: Astrid Stawiarz)

Nach Eric Danes Tod werden Spenden gesammelt. Seine „Grey’s Anatomy“-Kollegin räumt mit einem weitverbreiteten Irrtum auf.

Der plötzliche Tod von Eric Dane hat nicht nur Fans und Kollegen erschüttert, sondern auch eine Debatte über die finanzielle Situation von Schauspielern ausgelöst. Der „Grey’s Anatomy“-Star verstarb am 19. Februar 2026 im Alter von 53 Jahren an den Folgen seiner ALS-Erkrankung. Kurz darauf wurde eine GoFundMe-Kampagne für seine beiden Töchter ins Leben gerufen, die bei manchen auf Unverständnis stieß.

Kate Walsh, Danes langjährige Kollegin aus der Erfolgsserie, hat nun deutlich Stellung bezogen. „Viele Menschen haben die falsche Vorstellung, dass Schauspieler reich sind“, erklärte die 58-Jährige in einer emotionalen Instagram-Story. Sie betonte, dass schwere Krankheiten wie ALS die finanziellen Ressourcen auch bei vermeintlich wohlhabenden Prominenten aufzehren können.

Die Spendenkampagne mit dem Titel „Zu Ehren von Eric Dane“ strebt ein Ziel von 500.000 US-Dollar an und sammelte bereits über 275.000 Dollar. Unter den Spendern befindet sich auch „Euphoria“-Schöpfer Sam Levinson, der allein 27.000 Dollar beisteuerte.

Kritiker der Aktion vertraten die Ansicht, dass ein erfolgreicher Schauspieler wie Dane finanziell gut aufgestellt sein müsste. Walsh richtete sich in ihrer Instagram-Story direkt an diese Stimmen und dankte gleichzeitig allen, die „überhaupt darüber nachdenken, zu helfen“.

Mike McGuiness, ein langjähriger Freund von Dane, hatte auf Instagram die finanziellen Hintergründe erläutert. Die Pandemie und die schwere Krankheit hätten die Ressourcen des Schauspielers stark angegriffen. Danes größte Sorge sei gewesen, dass er durch die Behandlungskosten das Erbe und die Ausbildungssicherheit für seine Töchter „aufgebraucht“ habe.

In den sozialen Medien erhielt die Familie viel Unterstützung. „Die Behandlungskosten für ALS sind unglaublich hoch“, kommentierte eine Nutzerin und fügte hinzu: „Nur weil das Nettovermögen von jemandem online zu finden ist, heißt das nicht, dass die Person zum Zeitpunkt ihres Todes so viel hat, besonders nach einer schweren Erkrankung.“

ALS gilt als eine der kostspieligsten Krankheiten in den USA. Die jährlichen Ausgaben für Betreuung, Medikamente und technische Hilfsmittel können zwischen 70.000 und 250.000 US-Dollar liegen. Im fortgeschrittenen Stadium benötigen Patienten oft eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

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