Magen-Darm-Erkrankung vermeiden
Kartoffelbrei aufwärmen: Mit diesem Trick wird es nicht zum Problem
Aktualisiert am 16.02.2025Lesedauer: 3 Min.

Ob Fisch, Fleisch oder Spinat: Kartoffelbrei gehört dazu. Doch was ist, wenn davon etwas übrig bleibt? Dürfen Sie es am nächsten Tag noch essen?
Kartoffelstampf – auch Kartoffelpüree oder Kartoffelbrei genannt – ist eine beliebte Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten. Aber auch zum Spiegelei oder Spinat wird sie gerne serviert. Nicht selten bleibt nach dem Essen etwas Kartoffelbrei übrig. Damit Sie ihn am nächsten Tag noch bedenkenlos verzehren können, sollten Sie einiges beachten. Andernfalls müssen Sie mit einer fiesen Magen-Darm-Erkrankung rechnen.
Auf besonders stärkehaltigen Speisen – also Kartoffeln, Reis und Nudeln – nistet sich häufig ein bestimmtes Bakterium ein: Bacillus (B.) cereus. Dabei handelt es sich um ein Sporen bildendes Bakterium, das über die Luft übertragen werden kann – und so auf den Speisen landet. Das Tückische daran: „Durch übliche Hitzebehandlungen werden vegetative Zellen zwar abgetötet, Sporen können jedoch überleben“, erklärt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Stimmen die Umstände, können sich somit die Bakterien wieder vermehren und Toxine bilden. Und diese Giftstoffe wiederum können zu Erbrechen, Durchfall oder einer anderen Magen-Darm-Erkrankung führen.
Ja. Wichtig ist, dass Sie folgende Punkte dabei beachten, um sich nicht mit dem Bacillus cereus zu infizieren.
Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, können Sie Kartoffelbrei auf verschiedene Weisen aufwärmen:
Übrigens: Diese Methode gilt als besonders schonend.