Er gewann einst viel Geld beim Pokern
Zweitligist vor Verpflichtung von neuem Trainer
20.05.2026 – 18:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Karlsruher SC ist auf der Suche nach einem Nachfolger von Christian Eichner offenbar in Österreich fündig geworden. Der designierte neue Trainer räumte einst beim Pokern kräftig ab.
Der Karlsruher SC steht offenbar vor der Verpflichtung eines neuen Trainers. Nach übereinstimmenden Informationen von TV-Sender Sky, den „Badischen Neuen Nachrichten“ und der dpa soll Maximilian Senft den Zweitligisten zur kommenden Saison übernehmen.
Die Gespräche mit dem 36-Jährigen sollen bereits weit fortgeschritten sein. Aktuell kämpft Senft mit dem österreichischen Bundesligisten SV Ried noch um den Einzug in die Conference League – und das mit dem zweitkleinsten Etat der Liga.
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Wie es weiter heißt, habe Senft die Verantwortlichen des KSC in persönlichen Gesprächen besonders überzeugt. Der Österreicher steht für einen aktiven und pressingintensiven Fußballstil und gilt derzeit als gefragter Trainer auf dem österreichischen Markt.
Maximilian Senft: Elfter bei der Poker-WM 2014
Der gebürtige Wiener spielte hauptsächlich bei unterklassigen Teams wie USV Gaweinstal, SV Stetten und DSG Inter Leopoldau. Seine Trainerlaufbahn begann vergleichsweise klassisch im Nachwuchs- und Unterhausfußball. 2022 wechselte er zur zweiten Mannschaft der SV Ried. Bereits wenige Monate später beförderte ihn der Verein im März 2023 zum Cheftrainer der Profis. Seine Mannschaft soll Senft bereits über seinen Abschied nach der Saison informiert haben.
Abseits des Fußballs ist der 36-Jährige auch als Pokerspieler erfolgreich. Bei der Poker-Weltmeisterschaft belegte Senft 2014 den elften Platz. Nach Angaben der Datenbank „Hendon Mob“ hat er bei Live-Turnieren knapp 900.000 US-Dollar erspielt, rund 774.000 Euro nach aktuellem Umrechnungskurs.










