„Keine Kabinettsumbildung geplant“

Merz weist Spahn-Spekulationen zurück

Aktualisiert am 17.01.2026 – 11:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und sein Fraktionschef Jens Spahn. (Archivbild) (Quelle: Katharina Kausche/dpa/dpa-bilder)

Kanzler Friedrich Merz kommt im Amt nur schleppend in Tritt. Der „Spiegel“ spekuliert über Personalwechsel in der Union. Die Bundesregierung dementiert umgehend.

Die Bundesregierung hat Medienberichten über eine mögliche Personal-Rochade zurückgewiesen. „Eine Kabinettsumbildung ist nicht geplant“, teilte das Kanzleramt am Samstag mit.

Zuvor hatte das Magazin „Der Spiegel“ über entsprechende Pläne berichtet. Im Zentrum der Spekulationen stand dabei Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU). Er sollte Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ablösen. Als Unions-Fraktionschef wäre demnach Thorsten Frei im Gespräch. Ihm sollte als Kanzleramtschef der NRW-Abgeordnete Günter Krings nachfolgen.

Doch stellte eine Regierungssprecherin klar: „Der Bundeskanzler erwägt keine Personalrochade.“

Im März stehen für die Union wichtige Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an. Personelle Änderungen kämen vor den Wahlen kaum in Betracht, mutmaßte der „Spiegel“. So ist Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder der Bruder des rheinland-pfälzischen Spitzenkandidaten Gordon Schnieder.

Share.
Exit mobile version