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Nach dem Krieg in der Ukraine und im Iran hat Europa seine Einstellung zu moderner Militärtechnologie verändert. Heutige Konflikte erfordern erschwingliche, KI-gesteuerte, massenproduzierte Ausrüstung statt teurer, hochentwickelter Werkzeuge.

Der Verteidigungsbereitschaftsfahrplan 2030 der Kommission für 2025 macht unbemannte Flugsysteme, auch Drohnen genannt, zum Flaggschiff ihres Verteidigungsaufbaus.

Der Aktionsplan 2026 der Kommission zur Sicherheit von Drohnen und zur Drohnenabwehr konzentriert sich auf einen neuen Ansatz für die Drohnenproduktion durch industrielle Skalierung und die schnelle Produktion von Technologie zur Drohnenabwehr.

Ziel ist es, einen wettbewerbsfähigen europäischen Drohnenmarkt zu schaffen, die Bereitschafts- und Verteidigungsbereitschaft der EU zu stärken und ihre Kapazitäten zur Bedrohungserkennung zu stärken.

Die Kommission wird außerdem bis 2027 ein Industrieforum für Drohnen und Drohnenabwehr für den Dialog zwischen Regierung und Industrie über die Massenproduktion sowie ein EU-Kompetenzzentrum für die Drohnenabwehr einrichten, um Systeme zu zertifizieren und Innovationen zu beschleunigen.

Als Teil des Aktionsplans verhindert die European Drone Defense Initiative (EDDI) Luftraumverletzungen und Bedrohungen kritischer Infrastruktur durch Drohnen.

Das EDDI ist ein mehrschichtiges, interoperables System zur Erkennung, Verfolgung und Abwehr böswilliger Drohnenangriffe durch KI-gestützte Sensor- und Abwehrtechnologien. Das EDDI wird voraussichtlich bis Ende 2027 vollständig einsatzbereit sein.

Die Kommission wird in Kürze Gespräche mit dem Rat und dem Parlament über die vorgeschlagenen Maßnahmen aufnehmen.

Sie hat außerdem vorgeschlagen, nationale Drohnensicherheitskoordinatoren zu ernennen, die die Umsetzung des Plans leiten sollen.

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