Kufe im Gesicht
Schwerer Unfall: Olympia-Athletin operiert – Betreuer mit Details
21.02.2026 – 11:34 UhrLesedauer: 1 Min.
Der schwere Sturz der Shorttrackerin Kamila Sellier war am Freitag ein großer Schock. Einen Tag später gibt es leichtes Aufatmen.
„Kamila wurde operiert, wobei der auf dem CT-Scan zu sehende beschädigte Knochen wieder zusammengesetzt und alles gereinigt wurde“, sagte der polnische Funktionär Konrad Niedzwiedzki dem Sender Eurosport.
Die 25-Jährige sei am Morgen aufgestanden, habe in der Nacht jedoch kaum geschlafen und weise starke Schwellungen auf, berichtete Niedzwiedzki weiter. Zusätzliche Tests zur Beweglichkeit des Augapfels stünden noch aus. Wie lange Sellier im Krankenhaus bleiben müsse, sei derzeit unklar.
Die Sportlerin war im Viertelfinale über 1.500 Meter in Mailand gestürzt. Beim Rutschen über das Eis traf sie die hintere Kufenkante der noch laufenden Amerikanerin Kristen Santos-Griswold unter dem linken Auge. Das Rennen wurde daraufhin sofort abgebrochen.
Sellier wurde noch auf dem Eis medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. „Da es sich um einen Schnitt im Gesicht handelt, der mit mehreren Stichen genäht wurde, und die Stelle stark durchblutet ist, müssen wir uns in Geduld üben. Das gilt auch für Kamila“, sagte Niedzwiedzki.
