Wetterdienst warnt

Kaltfront bringt Berlin Frost und Glatteisgefahr

Aktualisiert am 26.03.2026 – 07:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Schild in der Stralauer Allee warnt vor Glätte (Archivbild): Der Donnerstag in Berlin und Brandenburg hat es in sich. (Quelle: Bernd Friedel via www.imago-images.de/imago)

Der Deutsche Wetterdienst warnt: Eine Kaltfront erfasst Berlin mit Gewittern, Graupel und Windböen. Richtig kalt wird es Freitagnacht.

Eine Kaltfront erfasst Berlin und Brandenburg – und bringt dabei ein ungemütliches Wetterpaket mit. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Donnerstag Warnungen ausgegeben: Ab dem frühen Nachmittag sollen vereinzelte Gewitter aufziehen, die bis in den Abend andauern können.

Dabei sind Graupel sowie Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde aus West bis Nordwest möglich – das entspricht Windstärke 7. Auch ohne Gewitter ist tagsüber mit wechselnder Bewölkung und örtlichen Schauern zu rechnen. Die Temperaturen erreichen nur 7 bis 9 Grad.

Kurz kann es bereits am Donnerstag tagsüber durch Graupel glatt werden. Weit unangenehmer wird es jedoch in der Nacht zum Freitag: Im Zuge der Kaltfront sinken die Temperaturen verbreitet auf minus 1 bis minus 5 Grad. Überfrierende Restnässe kann Straßen und Gehwege gefährlich glatt werden lassen.

Bereits in der Nacht zuvor kann es vor allem in der Südhälfte Berlins und Brandenburgs bei längeren Auflockerungen örtlich zu leichtem Frost bis minus 1 Grad kommen – vereinzelt besteht dann schon Glättegefahr.

Ab der Nacht zum Freitag setzt sich Hochdruckeinfluss durch. Der Freitag selbst zeigt sich freundlicher: gering bewölkt, niederschlagsfrei, mit Temperaturen von 8 bis 10 Grad und schwachem bis mäßigem Wind.

Der Samstag bringt von Nordwesten her zunehmende Bewölkung und etwas Regen. In Berlin werden um 11 Grad erwartet, in der Niederlausitz sogar bis zu 13 Grad. In der Nacht zum Sonntag ist gebietsweise erneut Regen möglich, bodennah kann leichter Frost auftreten. Der Sonntag zeigt sich dann überwiegend trocken bei 9 bis 11 Grad, bevor in der Nacht zum Montag von Nordwesten her erneut Regen und Schauer aufziehen.

Share.
Exit mobile version