Gekentert, mitgerissen, eingeklemmt
Tragischer Kajakunfall – 17-Jähriger verunglückt
02.04.2026 – 08:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Gruppe von Kajakfahrern ist in Österreich im Wasser, drei Trainer sind dabei. Doch als ein 17-Jähriger kentert und von der starken Strömung mitgerissen wird, kann niemand helfen.
In Österreich ist ein 17 Jahre alter US-Amerikaner beim Kajakfahren ums Leben gekommen. Wie die Polizei und die Österreichische Wasserrettung mitteilten, verunglückte der Jugendliche am Dienstagabend. Am Mittwoch fanden und bargen die Retter seine Leiche.
Der 17-Jährige war Teil einer achtköpfigen Gruppe, die gemeinsam mit drei Trainern auf der Saalach im österreichischen Bundesland Salzburg unterwegs war. Wie der stellvertretende Salzburger Wildwasserreferent dem ORF sagte, handelte es sich um eine Gruppe von internationalen Kajakfahrern, „eigentlich sehr gute Leute“.
Dann geschah es: Der Jugendliche wurde laut Polizei mit seinem Kajak gegen einen Felsen gedrückt, er kenterte und wurde von der starken Strömung mitgerissen und unter Wasser gezogen.
Mehr als 100 Einsatzkräfte suchten nach dem verunglückten Sportler, mussten die Suche bei einbrechender Dunkelheit jedoch abbrechen. Erst am Mittwoch ging es weiter – der 17-Jährige wurde schließlich in der Teufelsschlucht gefunden: Wie die Wasserrettung mitteilte, war der Verunfallte „in einem technisch schwierigen Abschnitt unter einem massiven Felsen verklemmt“.
Die Helfer konnten den Jugendlichen bei gefährlichen Bedingungen nur noch tot bergen. „Unser tiefstes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen“, schrieb der Landesverband Salzburg der Österreichischen Wasserrettung.










