Flucht in der Pfalz
Lücke im Zaun: Exotisches Tier ausgebüxt
Aktualisiert am 19.02.2026 – 16:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Känguru-Mob entdeckt einen Ausweg aus seinem Gehege und ergreift die Flucht. Alle Tiere können gefangen werden – bis auf eines. Die Polizei bittet jetzt um Hilfe.
Nach der Flucht mehrerer Kängurus von einer Farm in Otterbach in Rheinland-Pfalz läuft ein Beuteltier seit Mittwoch weiterhin frei herum. Ein erster Betäubungsversuch der Behörden sei nicht erfolgreich gewesen, teilte ein Sprecher des Ordnungsamts der Verbandsgemeinde mit.
„Die Betäubung scheint nicht ganz so angesprochen zu haben, das Tier ist geflüchtet“, erklärte er. Zuletzt wurde das Känguru zwischen Morlautern und Otterbach gesichtet. Hinweise aus der Bevölkerung hätten bereits geholfen, das Tier aufzuspüren und einen ersten Betäubungsversuch zu unternehmen.
Die Kängurus waren aus ihrem Gehege ausgebrochen, nachdem durch einen entwurzelten Baum eine Lücke im Zaun entstanden war, durch die die Tiere entkommen konnten. Die Einsatzkräfte fingen alle Beuteltiere wieder ein – bis auf eines.
Für die Betäubung des flüchtigen Kängurus ist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Kaiserslautern zuständig. Der verantwortliche Tierarzt verfügt über die notwendige Waffenerlaubnis und das Narkosemittel. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, sich zu melden, wenn das Tier gesichtet wird. Die Menschen sollten allerdings nicht versuchen, das Tier selbstständig einzufangen, hieß es.









